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Caller-ID unter Linux

To: bolug@xxxxxxxxxxx
Subject: Caller-ID unter Linux
From: Heiner Schorn <Heiner.Schorn@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Date: Wed, 2 Oct 2002 23:20:19 +0200
Wir haben hier einen analogen Telefonanschluss mit freigeschalteter 
Rufnummeranzeige (Caller-ID), samt Telefonapparat mit eingebauter 
Rufnummeranzeige. Was ich suche ist eine Möglichkeit die Nummer der 
Anrufer unter Linux einzulesen und zu verarbeiten. Z.B. kann man so den 
Rechner veranlassen Faxe entgegenzunehmen, wenn die Telefonnummer des 
anrufenden Faxgerätes bekannt ist.

Auf Freshmeat findet man an Software z.B.: 

  http://www.tummy.com/Software/cid

  "cid (pronounced 'Sid') is a TCP client/server program for distributing 
  Caller-ID information. The server listens on a modem line for the 
  Caller-ID data, and sends it via a TCP socket to a number of clients

  'cid' requires a modem that supports the 'AT#CID=1' command for reporting 
  Caller-ID information, and the 'Caller-ID' service from your telco." 

Letzteres trifft z.B. laut "Readme" auf US Robotics Sportster 28.8 und 33.6 
sowie Supra SupraFAX 28.8 zu, wobei aber nicht klar ist, ob nur die 
US-Version des Caller-ID funktioniert (im Readme steht nichts von 
ETSI-Kompatibilität). Die USR-FAQ (http://usrfaq.koepke.net/usrfaq.txt) 
schreibt:

  "US-Version der CallerID nicht kompatibel mit den
  ETSI-Specs die in Deutschland von der Telekom benutzt werden"

weiter unten dann allerdings:

  "folgende Modems unterstuetzen derzeit analoge CallerID wenn dies im
  deutschen T-Net beantragt wurde:
  Sportster Message +, Sportster Message Pro, Sportster Fax"


Hat jemand von Euch Erfahrung mit cid oder einem ähnlichen Programm und 
kann ein dazu passendes (analoges) Modem empfehlen? Oder kennt jemand eins 
von diesen Zusatzkästchen für die Rufnummernanzeige mit 
Computerschnittstelle?

Wenn das alles nicht funktioniert, scheint mir der sinnvollste Weg die 
Nummern mit Hilfe von:

http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/900000-924999/920548-an-01-de-topcom_callmaster-250.pdf

und Morsecode bzw. dem Tonwahlwahlverfahren über die Line-In Buchse der 
Soundkarte in den Rechner zu befördern, was dann natürlich neben der 
nötigen Bastelei die Zahl der bekannten Nummern auf maximal 60 begrenzen 
würde. Was würdet ihr von einer solchen Lösung halten?

Grüße
Heiner

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kontakt letzte änderung: 02.10.2002