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Archivformat für unaufwendiges Anhängen mit hohem Kompressionsverhältnis

To: LUG Bonn <bolug@xxxxxxxxxxx>
Subject: Archivformat für unaufwendiges Anhängen mit hohem Kompressionsverhältnis?
From: "Josef 'Jupp' Schugt" <jupp@xxxxxx>
Date: Thu, 13 Jan 2005 22:13:27 +0100
-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE-----
Hash: SHA1

Hi!

Dieser Mail sei ein Zitat aus den BSD-Quellen vorangestellt:

| You are not expected to understand this.

Es gibt ja verschiedene Möglichkeiten, ein Archiv zu basteln. Hier ein
Beispiel, in dem die Freshmeat-Newsletter von 2004-01-03 bis 2004-01-11
(einschließlich der Enddaten) eingepackt werden:

152837 freshmeat.tar.bz2 (zunächst tar, dann bzip2 -9)
215040 freshmeat.bz2.tar (zunächst bzip2 -9, dann tar)
205165 freshmeat.zip (zunächst bzip2 -9, dann zip -0)
231752 freshmeat.zip (nur zip -9)

Nun kann man schon vermuten, was ich will: Den jeweils neuen Newsletter
anhängen, ohne erst raus aus der Kartoffel und dann rein in die
Kartoffel zu müssen (will sagen: erst einmal alles aus- und dann wieder
alles einpacken).

Damit fällt .tar.bz2 automatisch weg, da der zur Datenkompression
eingesetzte Algorithmus fleißig innerhalb der ihm übergebenen Daten
herumsortiert.

.zip kommt da schon besser weg. Nur ist da die Kompression nicht *so* toll.

.bz2.tar sieht eigentlich ganz gut aus, aber da produziert tar dann
einen Overhead.

.zip mit der Nur-Speichern-Option (minus null) und vorgeschaltetes bzip2
scheint am effizientesten zu sein.

Mir stellen sich drei Fragen. Die Antwort auf eine davon reicht mir:

1. Gibt es ein Programm, das Archive nach Art von zip erstellt aber
bzip2 als Kompressionsformat einsetzt?

2. Gibt es einen Patch zu Info-Zip, der dies leistet?

3. Muss ich selbst zur Tat schreiten und so etwas implementieren?

Wenn der GAU eintritt (eigentlich: bereits eingetreten ist) und ich so
etwas selbst implementieren muss schließt sich die Frage an, was
sinnvoller ist:

a) Einen Wrapper zu bzip2 und zip zu schreiben?
b) Ein Programm zu schreiben, das die entsprechenden Librarys verwendet?

Es wäre nett, wenn sich zu letzterem Problemkreis nur diejenigen äußern
würden, die selbst *praktische* Erfahrungen mit einer der beiden
Möglichkeiten haben. Ich möchte nämlich vorher wissen, ob eine der
beidne Varianten deutlich zeitaufwendiger ist und um welche davon es
sich handelt.

Josef 'Jupp' Schugt
- --
Where on the ringworld does that 'Lord of the Rings' guy live?
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Comment: Using GnuPG with Thunderbird - http://enigmail.mozdev.org

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kontakt letzte änderung: 14.01.2005