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Re: schan-user: Totalumstieg auf Linux

To: schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
Subject: Re: schan-user: Totalumstieg auf Linux
From: Fam.Gruhler@xxxxxxxxxxx (Karl-Ernst Gruhler)
Date: Wed, 16 Aug 2000 14:24:12 +0200
Hallo Siegfried,

Siegfried Schwarzl schrieb:

> Hallo,
>
> wir haben: Netware 3.12-Server als Fileserver, Arktur als
> Kommunikationsserver, einen Windows 9x-Rechner als CD-ROM-Server.
> und ca. 20 Windows-Arbeitssationen, Tendenz steigend.
>
> Ich will Netware abschaffen und File- sowie Kommunikationsserver,
> evtl. auch die CD-ROM-Dienste, nach Möglichkeit in
> einem einzigen Rechner unter Linux zusammenfassen.

funktioniert bei uns mit Arktur 3.0m einwandfrei. Auch 7 (!)
eingebaute SCSII-CD-ROM-Laufwerke lassen sich mit Arktur nutzen.
Einziger Schwachpunkt : die CDs lassen sich nur von root mounten.
Dies liese sich mit einem entsprechenden Eintrag in fstab beheben.
Nur steht der Server in einem Raum weit weg vom Computerraum zu dem
nicht alle Kollegen Zutritt haben. Dafür steht im Computerraum
zusätzlich ein älterer W95-Rechner als CD-ROM-Server mit 2
CD-ROM-Laufwerken, abgesichert durch eine PC-Wächterkarte.

> Wer hat  Linux/Arktur als Fileserver in Betrieb und hat Tips für
> die Hardwareausstattung, insbesondere was die Ausstattung mit HDs
> und RAM betrifft  (IDE? SCSI? Mehrere kleine Platten statt einer
> Riesenplatte?). Maßnahmen zur Performancesteigerung des
> Fileserverbetriebs sollten dabei besondere Priorität haben.
>
> Gruß, Siegfried Schwarzl

Mehr RAM kann nie schaden. Ab 64 MByte sollte Arktur brauchbar
laufen. In der Schule bemerkbare Geschwindigkeitsunterschiede
zwischen IDE- und SCSII-Festplatten dürfte es nicht geben. Mit SCSII
lassen sich allerdings mehrere CD-ROM-Laufwerke und ein (DAT-)
Streamer einbauen.

Arktur installiert sich zunächst nur auf der ersten Festplatte. Eine
weitere müsste von Hand eingebunden werden (da gab es in der Liste
schon häufiger Anleitungen dazu).

HD-Speicher kann man nicht genug haben. Im Augenblick habe ich knapp
40 GByte zu Verfügung. Das kostet mit SCSII einiges. Ich habe pro
Schüler jetzt ein Disk-Quota von 50 MByte eingestell,t da im letzten
Schuljahr in ITG mit eingescannten Bildern und ungeschickten
Dateiformaten wiederholt über 25MByte (für ca. 1 Seite A4) verbraucht
wurde.

Die beste Performancesteigerung erhältst du dadurch, dass alle großen
Programme (Office-Packete usw.) lokal installiert werden und nur
kleine oder selten gebrauchte Programme auf den Fileserver kommen
(und dazu natürlich noch alle Homeverzeichnisse der Benutzer - das
überwiegt bei mir). Im 100MB-Netz bin ich bisher nicht über
3MByte/sec gekommen - das schafft jede lokale Festplatte mit links.

Viele Grüsse

Karl-Ernst

 

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kontakt letzte änderung: 16.08.2000