bolug bonner linux user group
news about wissen files archive hilfe suchen  

 

archive :: SchAN-User

druckfassung

SchAN-User

Re: schan-user: Linux-Terminalserver

To: <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: schan-user: Linux-Terminalserver
From: dkroemer@xxxxxxxxxxx (Dieter Kroemer)
Date: Mon, 30 Dec 2002 21:31:33 +0100
Hallo,

> Nach http://termserv.berlios.de können auch zwei DHCP-Server
> gleichzeitig laufen, wenn sich die zu vergebenden IP-Adressen
> nicht überschneiden.

Ja aber nur dann, wenn die DHCP-Server in verschiedenen Subnetzen laufen
oder aber die IPs vom DHCP-Server _nur_ fest vergeben werden, also wie schon
mal geschrieben _ohne "range ..." Zeile, sondern nur mit fixed-address, die
an Hand der MAC-Adresse verteilt wird.


> Bei uns läuft neben Arktur der LTSP-Server (RedHat!).
> Wenn sich ein Client per Etherboot-Diskette meldet, wird offenbar
> die IP vom LTSP vergeben, im weiteren aber beschwert sich
> der Client über falsche root-path-Einstellungen in der dhcp.conf (aber
> welche?).

> Wenn der DHCP von Arktur ausgeschaltet ist, läufts.
> Ich weiss nicht, wie man den DHCP vom LTSP-Server
> tilgt.  Dieter, geb uns einen Tip!

Bei SuSE /etc/init.d/dhcpd stop oder wenn er immer aus sein soll im
Runlevel-Editor ausschalten. RedHat habe ich noch nicht installiert.


> Ich möchte sogar noch weitergehen. Nach Martin Herweg ist
> LTSP ein Thin-Client-Server. Der Terminalserver von Knoppix 3.1
> bedient aber auch Thick-Clients mit Eigenintelligenz, weil
> dort die Local Applications laufen.

Klingt interessant - kannst du mir mal die url mailen, wo ich mir diesen
herunterladen kann?

> Das geht zwar auch auf
> LTSP, aber das ist mir zuviel Einarbeiterei!

Stimmt :-(

> Deshalb möchte
> ich die "guten" Rechner in der Bibliothek vom Knoppix
> via PXE bedienen lassen,

Wenn Arktur den dhcp-Server übernimmt geht das nicht, da dieser kein
pxe-beherrscht, aber vielleicht funktionieren die Etherboot-Images für
pxe-Karten von www.rom-o-matic.com; habe ich aber noch nicht ausprobiert.

> die schwachen Rechner vom LTSP
> mit preiswerten Realtek-Karten und den Computerraum via
> Festplatte und/oder auch per Etherboot.

Diese Netzwerkkarten kann man _mit_ Eterhboot-Eprom irgendwo auf der
kmLinux-Seite sehr günstig bestellen (ich denke sogar dass es Martin Herweg
ist). Die Festplatte bietet sich meiner Meinung nach nur an, wenn man recht
alte Rechner mit ISA-Karten als Terminal einbinden, oder die IP fest
vergeben möchte. Pentium-Rechner der zweiten Generation funktionieren als
Terminal normalerweise problemlos als echte diskless-Clients mit LTSP.

> Ob das wohl alles mit vertretbarem Aufwand geht?

Warum nicht; es müssen halt die MAC-Adressen einmalig aufgeschrieben werden
und diese dann in der dhcp.conf in Gruppen zusammengefügt werden, bei denen
der zuständige Server dann mitgeteilt wird, wie z.B.

group {
  use-host-decl-names on;
 next-server 192.168.0.254;
 option root-path "192.168.0.254:/opt/ltsp/i386/";

 host Raum1_T1 {
  hardware ethernet 00:01:02:FB:2e:DB;
  fixed-address 192.168.0.11;
  filename "/lts/vmlinuz-2.4.9-ltsp-6";
  }


group {
  use-host-decl-names on;
 next-server 192.168.0.253;
 option root-path "192.168.0.253:/opt/ltsp/i386/";

 host Raum2_T1 {
  hardware ethernet 00:01:02:FB:2e:DB;
  fixed-address 192.168.0.50;
  filename "/lts/vmlinuz-2.4.9-ltsp-6";
  }

> Mit Wünschen für ein gutes neues Jahr mit Arktur 4!

Wünsche ich dir/euch auch
Dieter


 

seitenanfang


 

news about wissen files archive hilfe suchen  
kontakt letzte änderung: 30.12.2002