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Re: [Schan-user] Drucken mit Printservern hakt

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Drucken mit Printservern hakt
From: Martin Hülsmann <huelsmann@xxxxxxxxxxxxx>
Date: Mon, 09 Jan 2012 22:18:58 +0100
Hallo Jürgen,

alles klar, bin schon am ändern, ist etwas Fummelei, da die IPs der Printserver natürlich erhalten bleiben müssen (sonst muss ich überall den Druckeranschluss ändern). Also mehrere ranges, die jeweils die IPs der Printserver auslassen.

Vielen Dank,

Martin

Am 09.01.2012 22:15, schrieb Juergen Engeland:
Hallo Martin,

Am 09.01.2012 21:15, schrieb Martin Hülsmann:
Hallo Jürgen,

Am 09.01.2012 17:06, schrieb Juergen Engeland:
Hallo Martin,

doppelte IP-Adressen sind zunächst einmal die nahe liegende Erklärung.
Genaueres als Anmerkungen im Text.

Gruß Jürgen


Am 09.01.2012 15:21, schrieb Martin Hülsmann:
Hallo Liste(n),

folgendes Problem zeigt sich seit einigen Wochen:

Wir haben je Klassenraum einen Drucker, der per Printserver ans Netz
angebunden ist und auf den Clients "lokal" (wie man das eben so macht)
eingerichtet ist. Das hat lange Zeit auch so hervorragend
funktioniert. Neuerdings klappt das Drucken nicht mehr. Teils kommt
der Druckauftrag sofort an (eher selten), manchmal erst nach einer
Stunde, da hat der Spooler im Client schon längst aufgegeben. Die
Printserver lassen sich auch nur manchmal und nur zum Teil anpingen.
Ein Reset am Printserver kann helfen, aber nur kurze Zeit.
Passt ...


Das Ganze hängt hinter einem Arktur 5.3 in einem Netz 192.168.3.x, die
Printserver haben fest eingestellte IP-Adressen.

Wir verwenden Longshine LCS-PS-101-2 und bei den alten HP-Druckern den
HPJetDirect. Zuerst dachte ich, ein Printserver wäre defekt, aber ein
Austausch hat das Problem nicht beseitigt.

Ist es denkbar, dass irgendwas im Netz herumschwirrt, das die Drucker
am Drucken hindert? Gibt es Sniffing-Tools, die mir vielleicht helfen,
dem auf die Spur zu kommen?
Ich erinnere mich noch an den Fall, dass im Netzwerk eines großen
Flugzeugherstellers "nichts mehr ging".
Keiner wollte mir glauben, als ich als externer Dienstleister nach 10
Minuten den Verdacht äußerte, es gäbe einen zweiten DHCP-Server im
Netzwerk.
- bis der Werksschutz nach zwei Stunden einen PC fröhlich mit einer
Linux-Live-CD vor sich hin werkeln fand.
Das ganze war insofern noch weniger schlimm, weil dieser völlig andere
Adressen als die dort verwendeten vergab.

Herausgefunden hatte ich das mit "ipconfig /all", "ping" und "arp -a".
Damit siehst Du, welche MAC-Adressen mitspielen.

Das wären dann die tests, die ich machen müsste

Wegen dieser Geschichte ist bei "meinen" Schulrechnern das Booten von CD
im (passwortgeschützten!) BIOS ausgeschaltet, wo es geht (Geht leider
nicht immer).

Doppelte IP-Adressen wären eine Möglichkeit, aber nicht bei allen
Druckern gleichzeitig, und dann wäre das Problem auch nicht plötzlich
im gesamten Netz aufgetreten.
Warum nicht?
Sollten sich alle Deine feste IP-Adressen innerhalb des DHCP-Scope
befinden, so kann der DHCP-Server jede davon doppelt vergeben.
Wenn Du so ein Pärchen hast, kann es in dem Moment, wo beide aktiv sind
(lease eines PC seit  dem Ausschalten noch nicht abgelaufen) richtig
Stress auf dem Netz geben.

Ich weiß nicht, ob ein Printserver "schlau" genug ist, sich schlafen zu
legen, wenn es seine IP-Adresse beim Einschalten schon im Netz gibt, wie
es ein Windows-Rechner macht.

Übrigens reicht es bei DHCP soweit ich weiß nicht, eine IP-Adresse
statisch einzutragen, um zu verhindern, dass diese noch einmal vergeben
wird. der Bereich für statische Adressen darf sich einfach nicht mit dem
Scope überschneiden!
Gilt zumindest für Windows Server und HP-UX ...

Win-Server sind bei mir nicht mit im Spiel. der (hoffentlich) einzige
dhcp-Server ist Arktur.

Was aber tatsächlich sein kann, dass der mir da Probleme macht, denn
die IPs der Printserver sind in der dhcp.conf nicht ausdrücklich
ausgeschlossen. Das werde ich dann umgehend mal tun, dann dhcp
stoppen, die lease-Datei löschen und anschließend dhcp neu starten.
Wenn das Problem dann immer noch da ist, muss ich woanders weitersuchen.

Dass dhcp möglicherweise doch nicht danach schaut, ob eine Adresse
schon manuell vergeben wurde, war mir nicht ganz klar, denn das
Prozedere sieht doch vor, dass zunächst der Client anfragt, dann der
Server eine Adresse anbietet, anschließend der Client anfordert und
zum Schluss der Server bestätigt. Sollte der Client schon eine Adresse
besitzen, meldet er sich doch mit dhcpinform beim Server. Oder ist das
nur die Theorie?
Wie soll ein Rechner, der eine feste IP besitzt, den DHCP-Server
informieren? Den kennt er doch gar nicht!

Dasselbe Problem hast Du, wenn es zwei DHCP-Server im Netzwerk gibt.
Deshalb dürfen sich deren Scopes keinesfalls überschneiden. Man kann das
machen, um die Last zu verteilen und die Ausfallsicherheit zu erhöhen.
Besonders gilt es dann bei statischen Einträgen aufzupassen, denn die
dürfen in keinem der beiden Scopes enthalten sein und natürlich auch
nicht bereits auf dem anderen mit einer anderen MAC-Adresse verknüpft sein.

Also: als erstes /etc/dhcpd.conf überprüfen!
Ich trage fest vergebene Adressen dort auch ein, wenn ich die Clients
nicht auf DHCP eingestellt habe.
So bin ich sicher, dass mir so etwas nicht passiert.

Werde ich dann erledigen.

Vielen Dank!



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--
Viele Gruesse,

Martin Huelsmann

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