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SchAN-User

Re: [Schan-user] Drucken mit Printservern hakt

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Drucken mit Printservern hakt
From: Martin Hülsmann <huelsmann@xxxxxxxxxxxxx>
Date: Tue, 10 Jan 2012 19:01:00 +0100
Hallo Jürgen,

vielen Dank für deine Hinweise, die ich mir der Reihe nach anschauen werde. Witzig ist nur, dass, abgesehen von dem Problem mit den IP-Adressen _nichts_ am Printserver oder am Druckertreiber auf den Rechnern (Wächtergeschützt) geändert wurde und das Drucken genau mit diesen Einstellungen immer funktioniert hat.

Viele Grüße,

Martin

Am 10.01.2012 18:39, schrieb Juergen Engeland:
Hallo Martin,

da Du nun einen möglichen Adressenkonflikt ausschließen kannst und
Deinen Printserver über sein Webinterface einstellen kannst, müssen wir
wohl woanders suchen.

Nächste Fehlermöglichkeit:
Anschlusskonfiguration Raw oder LPR?
Wenn Raw, stimmt die Portnummer zwischen Printserver und Anschluss in
Windows überein?
Wenn LPR, stimmt der Warteschlangenname zwischen Printserver und
Anschluss in Windows überein?
Mir gefällt LPR besser, ohne vernünftige Begründung. Es kann auch Zufall
sein, dass ich mit dieser Umstellung einmal ein solches Problem los
geworden bin, wie Du es jetzt hast.
Auf dem Printserver kann man einiges einstellen, z. B. Protokolle
(de)aktivieren!
Die Werkseinstellungen sollten beide o.g. Einstellungen zulassen.

Es gibt auch noch das Stück Kabel zwischen Printserver und Drucker.
Wenn es sich um eine parallele Schnittstelle handelt, kann es sein, dass
die "Bidirektionale Unterstützung" in Windows nicht aktiviert sein darf.
Auf einigen Printservern kann man auch das verstellen.

Ich habe es auch schon gehabt, dass nur bestimmte Druckaufträge aus
bestimmten Anwendungen nicht ankamen.
Aber wenn schon der Windows Testausdruck nicht ankommt ...

Du solltest möglichst nicht die komplette Software für den Drucker
installieren sondern nur den Treiber selbst!
Manchmal gibt es einen speziellen Treiber für Unternehmensanwendungen
bzw. Netzwerkdrucker ("corporate"),  den der Hersteller um die
Funktionen erleichtert hat, die Dir möglicherweise Probleme machen.

Weiterhin viel Erfolg beim "Druck erhöhen"

Gruß Jürgen


Am 10.01.2012 17:44, schrieb Martin Hülsmann:
Hallo Jürgen,

heute habe ich mich drangemacht und folgendes überprüft bzw. geändert:

- allen Printservern manuell eine feste IP eingestellt
- diese IPs in der range der dhcpd.conf explizit ausgeschlossen
- zusätzlich noch in die dhcpd mit fester IP (die gleiche, die schon
manuell eingestellt wurde) eingetragen (mit mac-Adresse)

Teil des Problems war nämlich (eigene Schusseligkeit), dass ich in der
Vergangenheit mal vergessen hatte, dass die Printserver ursprünglich
mal per dnsmasq feste IPs per dhcp bekommen haben. Da ich inzwischen
wegen anderer Probleme wieder auf "normales" dhcp umgestellt habe,
haben die Printserver dann irgendwann "irgendeine" Adresse bekommen
(die alte vermutlich, da sie noch drin war, erstmal behalten, später
dann aber eine andere bekommen).

Trotzdem wusste ich bei einem bestimmten Printserver die Adresse, und
durch den bin ich auf das Problem gestoßen. Aber trotz fester IP
wollte der nicht (oder nur mit 60-minütiger Verzögerung) drucken.

Um jetzt alles, was mit der Adressierung (doppelte IPs o. ä.)
auszuschließen, habe ich o. g. Änderungen gemacht.

Ergebnis: Das Drucken funktioniert immer noch nicht (oder, wie gehabt,
erst sehr stark verzögert).

Wo kann es noch haken? Einen zweiten DHCP-Server kann ich im Bereich
meiner IP-Adressen ausschließen.

nebenbei: Ist es korrekt, die dhcp.conf im range-Bereich so
einzustellen wie unten? Es geht mir ja darum, bestimmte einzelne
Adressen auszuschließen, und die liegen nunmal aus historischen
Gründen mittendrin.

-----------

subnet 192.168.3.0 netmask 255.255.255.0 {
     option routers 192.168.3.1;
#    range dynamic-bootp 192.168.3.10 192.168.3.209 ;
     range 192.168.3.10 192.168.3.34 ;
     range 192.168.3.36 192.168.3.58 ;
     range 192.168.3.60 192.168.3.78 ;
     range 192.168.3.80 192.168.3.99 ;
     range 192.168.3.102 192.168.3.153 ;
     range 192.168.3.160 192.168.3.169 ;
     range 192.168.3.171 192.168.3.209 ;
}
# fest eingestellte IP-Adressen der Drucker

     host B101-Drucker {
         hardware ethernet 00:30:c1:2f:1d:2c;
         fixed-address 192.168.3.35;
         }
     host B104-Drucker {
         hardware ethernet 00:10:83:07:a7:18;
         fixed-address 192.168.3.59;
         }

-----------

usw.

Viele Grüße, Martin

Am 09.01.2012 17:06, schrieb Juergen Engeland:
Hallo Martin,

doppelte IP-Adressen sind zunächst einmal die nahe liegende Erklärung.
Genaueres als Anmerkungen im Text.

Gruß Jürgen


Am 09.01.2012 15:21, schrieb Martin Hülsmann:
Hallo Liste(n),

folgendes Problem zeigt sich seit einigen Wochen:

Wir haben je Klassenraum einen Drucker, der per Printserver ans Netz
angebunden ist und auf den Clients "lokal" (wie man das eben so macht)
eingerichtet ist. Das hat lange Zeit auch so hervorragend
funktioniert. Neuerdings klappt das Drucken nicht mehr. Teils kommt
der Druckauftrag sofort an (eher selten), manchmal erst nach einer
Stunde, da hat der Spooler im Client schon längst aufgegeben. Die
Printserver lassen sich auch nur manchmal und nur zum Teil anpingen.
Ein Reset am Printserver kann helfen, aber nur kurze Zeit.
Passt ...


Das Ganze hängt hinter einem Arktur 5.3 in einem Netz 192.168.3.x, die
Printserver haben fest eingestellte IP-Adressen.

Wir verwenden Longshine LCS-PS-101-2 und bei den alten HP-Druckern den
HPJetDirect. Zuerst dachte ich, ein Printserver wäre defekt, aber ein
Austausch hat das Problem nicht beseitigt.

Ist es denkbar, dass irgendwas im Netz herumschwirrt, das die Drucker
am Drucken hindert? Gibt es Sniffing-Tools, die mir vielleicht helfen,
dem auf die Spur zu kommen?
Ich erinnere mich noch an den Fall, dass im Netzwerk eines großen
Flugzeugherstellers "nichts mehr ging".
Keiner wollte mir glauben, als ich als externer Dienstleister nach 10
Minuten den Verdacht äußerte, es gäbe einen zweiten DHCP-Server im
Netzwerk.
- bis der Werksschutz nach zwei Stunden einen PC fröhlich mit einer
Linux-Live-CD vor sich hin werkeln fand.
Das ganze war insofern noch weniger schlimm, weil dieser völlig andere
Adressen als die dort verwendeten vergab.

Herausgefunden hatte ich das mit "ipconfig /all", "ping" und "arp -a".
Damit siehst Du, welche MAC-Adressen mitspielen.

Wegen dieser Geschichte ist bei "meinen" Schulrechnern das Booten von CD
im (passwortgeschützten!) BIOS ausgeschaltet, wo es geht (Geht leider
nicht immer).

Doppelte IP-Adressen wären eine Möglichkeit, aber nicht bei allen
Druckern gleichzeitig, und dann wäre das Problem auch nicht plötzlich
im gesamten Netz aufgetreten.
Warum nicht?
Sollten sich alle Deine feste IP-Adressen innerhalb des DHCP-Scope
befinden, so kann der DHCP-Server jede davon doppelt vergeben.
Wenn Du so ein Pärchen hast, kann es in dem Moment, wo beide aktiv sind
(lease eines PC seit  dem Ausschalten noch nicht abgelaufen) richtig
Stress auf dem Netz geben.

Ich weiß nicht, ob ein Printserver "schlau" genug ist, sich schlafen zu
legen, wenn es seine IP-Adresse beim Einschalten schon im Netz gibt, wie
es ein Windows-Rechner macht.

Übrigens reicht es bei DHCP soweit ich weiß nicht, eine IP-Adresse
statisch einzutragen, um zu verhindern, dass diese noch einmal vergeben
wird. der Bereich für statische Adressen darf sich einfach nicht mit dem
Scope überschneiden!
Gilt zumindest für Windows Server und HP-UX ...

Also: als erstes /etc/dhcpd.conf überprüfen!
Ich trage fest vergebene Adressen dort auch ein, wenn ich die Clients
nicht auf DHCP eingestellt habe.
So bin ich sicher, dass mir so etwas nicht passiert.

Ich bin mit meinem Latein am Ende. Vielleicht hat von euch jemand eine
Idee?

Vielen Dank fürs Mitdenken,


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--
Viele Gruesse,

Martin Huelsmann

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