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Re: [Schan-user] Rembo Erweiterung

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Rembo Erweiterung
From: Pitt Leidner <pitt.leidner@xxxxxxx>
Date: Sat, 10 Mar 2012 11:46 +0100
Hallo,

Am Samstag, 10. März 2012, 09:45:06 schrieb Gerhard Mühlsteph:
> Hallo,
> 
> Pitt Leidner schrieb am 09.03.2012 23:08:
> > Nein. Alles was wir wirklich brauchen ist:
> > ° File-Server ->  Arktur
> > ° Proxy&  Schutzfilter ->  Arktur&  Squid(Guard)
> > ° ein paar Dienste, bspw. Gateway/Router ->  Arktur
> > ° Imaging ->  Arktur&  bisher: Rembo
> 
> Bisher hat nur logodidact eine Lösung für das Klonen von Windows 7
>
Das macht auch mir Sorge, die sich etwas relativiert: 

1.) XP läuft erst in 2014 aus. Bis dahin kann sich noch viel tun, auch 
haushaltstechnisch planbares, ...

2.) Klonen ist ein weit gefasster Begriff. Rembo klont ja nicht, Rembo kopiert 
überwiegend Dateien und greift in das System ein (Ändern des Clientnamens, 
etc.) was beim Klonen ja normalerweise nicht gemacht wird.

3.) Win7 hat auch einen Successor.

4.) Hoffentlich denken nicht nur wir darüber nach, Schülern eigene 
Netbooks/Tab-PCs bereitzustellen. Das sorgt für eine ausgeglichenere 
Gerechtigkeit und führt vermutlich dazu, dass die Geräte sorgfältiger 
behandelt werden. 

Also: Vielleicht hilft uns hier ja das kohlsche "Aussitzen".

Dann bleiben die PCs an den interaktiven Boards, die uns vermutlich auch 
reichlich beschäftigen werden.

Was mir bisher auch nicht klar ist: Ich meine mich zu erinnern, dass ein 
einzelner mit Rembo "geklonter" Windows 7 Pro PC wunderbar funktionierte. Der 
flog aber durch einen defekten RAM aus der Win7 Schiene vorerst wieder raus, 
weil zunächst nicht klar war ob das an der Hardware oder am Klonen lag. 
Zwischenzeitlich nahm ich dann wegen der Profile-Problematik Windows 7 ganz 
raus. Also stellt sich die Frage, ob das Windows7-Klone-Problem eines ist, das 
auf geheimen Wissen der Fa. SBC bassiert oder auf Fehlern innerhalb W7 oder 
auf bisher unklaren Regiestrier-DB Einträgen etc. Wenn es aber mit einem 
Server, wie dem oben benannten, geht, gibt es immer mehr als einen Weg :-)

Inzwischen haben wir uns jedenfalls von individuellen Profilen verabschiedet 
_und_ die Clients verlieren an Bedeutung. In einer normalen Klasse haben 
bereits jetzt 3 von 24 Schülern einen I-Pad: das ist jeder Achte. Der Rest 
verfügt längst über ein Smartphone. Und der Boom bei den Tabs steht uns 
vermutlich erst noch bevor.

Software von fern zu installieren, benötigt im Zweifel immer ein Client- und 
ein Server-Programm. Meine Erfahrung mit solchen Tools (Opsi, Windows 2008) 
sind eher abratend (ewig unsaubere Deinstallationsreste). 

Mir ist es lieber, über eine saubere Fernwartung zu arbeiten. Das funktioniert 
inzwischen auch mit Bordmitteln der Windowsfamilie sehr gut oder man nimmt 
VNC.

> (und
> Office2010) einschließlich Domänenanmeldung. 
>
"Domänenanmeldung" - wozu benötigt man das? Ich selbst hatte das auch noch 
eine ganze Weile mit im Programm. Eigentlich ist das ein Molloch, für den ich 
keine Erklärung besitze. Wir bekommen in Kürze mehrere WLAN Knoten ins Netz. 
Da wird die Domäne zu einem Staubhaufen. Ich möchte nicht die PCs und 
Smartphone der SuS für eine Domänenanmeldung konfigurieren!

Alles, was die SuS brauchen: 
° ein Proxy (nebst Schutzfilter), der ja auch reichlich für Ärger sorgt.
° ein paar Netzwerkfreigaben
° LAN-Drucker

Alles was wir brauchen:
° Accounts im Filter-Proxy
° Accounts für die Netzwerkfreigaben

Wenn die SuS damit arbeiten, haben sie schon viel über LAN-Strukturen gelernt.
Wir benötigen aber auch Class-Managment-Systeme (Moodle u.ä.).

Was mir da wirklich fehlt, ist eine serverübvergreifende Account-Verwaltung 
über bis zu vier völlig schnittstellenlose Systeme. Bisher gibt es da 
(immerhin) nur die einmalige CSV-Textdatei.

Hier wäre es enorm hilfreich, dass die Kennwortregeln überall auf gleich hohem 
Niveau und die (gehashten) Kennwörter in einer replizierbaren SQL-DB stehn 
würden. 

Moodle hat das immerhin.

> Neue Rechner gibt es aber nur
> noch mit Windows 7, oder?
> 
Ich weiß das nicht. Wir haben uns gerade für einen PC-Raum neue (mit 
sauschneller SSD!) einen Satz ganz _ohne_ Windows gekauft und mit den noch 
vorhandenen WinXP Lizenzen bestückt.

Die PCs sind übrigens mit (kleineren) SSD-Laufwerken bestückt, was zu 
atemberaubenden Boot-Zeiten führt: "gefühlte" 10 Sekunden nach dem Einschalten 
läßt sich arbeiten - und man glaubt plötzlich, dass die bisher brav 
arbeitenden Rest-PCs irgendwie "viel zu langsam" seien ;-)


Jetzt habe ich viel geschrieben und doch ist immer noch nicht alles gesagt :-)

-- 
Mit freundlichen Grüßen

Pitt Leidner

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kontakt letzte änderung: 10.03.2012