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SchAN-User

Re: [Schan-user] Rembo Erweiterung

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Rembo Erweiterung
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Thu, 22 Mar 2012 21:23:47 +0100
Am 22.03.2012 20:07, schrieb Alexander Eufe:
>
>
> Am 10.03.2012 11:46, schrieb Pitt Leidner:
>> Hallo,
>>
>> Am Samstag, 10. März 2012, 09:45:06 schrieb Gerhard Mühlsteph:
>>> Hallo,
>>>
>>> Pitt Leidner schrieb am 09.03.2012 23:08:
>>>> Nein. Alles was wir wirklich brauchen ist:
>>>> ° File-Server ->   Arktur
>>>> ° Proxy&   Schutzfilter ->   Arktur&   Squid(Guard)
>>>> ° ein paar Dienste, bspw. Gateway/Router ->   Arktur
>>>> ° Imaging ->   Arktur&   bisher: Rembo
>>>
>>> Bisher hat nur logodidact eine Lösung für das Klonen von Windows 7
>>>
>> Das macht auch mir Sorge, die sich etwas relativiert:
>>
>> 1.) XP läuft erst in 2014 aus. Bis dahin kann sich noch viel tun, auch
>> haushaltstechnisch planbares, ...
>
> Der Support für Sicherheitsupdates läuft zwar bis 2014, das bedeutet
> jedoch nicht, dass XP die aktuelle Hardware (voll) unterstützt, siehe
> weiter unten zu SSD´s.
>>
>> 2.) Klonen ist ein weit gefasster Begriff. Rembo klont ja nicht,
>> Rembo kopiert
>> überwiegend Dateien und greift in das System ein (Ändern des
>> Clientnamens,
>> etc.) was beim Klonen ja normalerweise nicht gemacht wird.
>>
>> 3.) Win7 hat auch einen Successor.
>
> was meinst du damit?
Windows 8?
>
>>
>> 4.) Hoffentlich denken nicht nur wir darüber nach, Schülern eigene
>> Netbooks/Tab-PCs bereitzustellen. Das sorgt für eine ausgeglichenere
>> Gerechtigkeit und führt vermutlich dazu, dass die Geräte sorgfältiger
>> behandelt werden.
>
> Bereitstellung "eigener Geräte" für die SchülerInnen? Boah, in welchem
> Land arbeitest du?..
Birgt erhebliches Risikopotential für die Netzsicherheit, denn die
Schüler hätten bei eigenen Geräten lokale Adminrechte, bei geliehenen
Zeit und Gelegenheit sich diese zu verschaffen. Ettercap, Wireshark ...
Ich lasse keine privaten Geräte von SchülerInnen in unser WLAN. Nur die
KollegInnen bekommen ein persönliches Zertifikat und sind vergattert,
den WPA_PSK nicht an Schüler weiter zu geben.
>>
>> Also: Vielleicht hilft uns hier ja das kohlsche "Aussitzen".
>>
>> Dann bleiben die PCs an den interaktiven Boards, die uns vermutlich auch
>> reichlich beschäftigen werden.
>
> Was meinst du mit "interaktiven Boards"?
Smartboard und ähnliche Produkte.
http://www.smarttech.de/
>>
>> Was mir bisher auch nicht klar ist: Ich meine mich zu erinnern, dass ein
>> einzelner mit Rembo "geklonter" Windows 7 Pro PC wunderbar
>> funktionierte. Der
>> flog aber durch einen defekten RAM aus der Win7 Schiene vorerst
>> wieder raus,
>> weil zunächst nicht klar war ob das an der Hardware oder am Klonen lag.
>
> Nach meiner erfahrung muss ein RAM-Riegel entweder langzeitig
> 'overclocked' worden sein oder er ist mehrmals schräg auf die
> Tischkante geschlagen worden, bevor er als #ausfall-schuldiger# in
> Frage kommt. D.h. das Image war fehlerhaft.
> windows-Images benehmen sich nur dann wirklich sittlich, wenn sie mit
> den entsprechenden MS-Tools (DISM.exe, WISM.exe, IMAGEX.exe,
> SYSPREP.exe) behandelt worden sind. Dies sind meine Erfahrungen
> bisher, da auch ich versuche, brauchbare Win7-Image-Verteilungen
> mittels Linux, resp. Arktur auf die Beine zu bringen.
>
>> Zwischenzeitlich nahm ich dann wegen der Profile-Problematik Windows
>> 7 ganz
>> raus. Also stellt sich die Frage, ob das Windows7-Klone-Problem eines
>> ist, das
>> auf geheimen Wissen der Fa. SBC bassiert oder auf Fehlern innerhalb
>> W7 oder
>> auf bisher unklaren Regiestrier-DB Einträgen etc. Wenn es aber mit einem
>> Server, wie dem oben benannten, geht, gibt es immer mehr als einen
>> Weg :-)
>
> Welche Profile meinst du? Benutzer-Profile (altes Thema:
> servergespeichert oder nicht..?, die Vorgehensweise gegenüber
> Vorgängerversionen ist nahezu gleich geblieben, servergespeicherte
> Profile für die Lehrer sind aus meiner Sicht an Schulen unverzichtbar...)
>>
>> Inzwischen haben wir uns jedenfalls von individuellen Profilen
>> verabschiedet
>> _und_ die Clients verlieren an Bedeutung. In einer normalen Klasse haben
>> bereits jetzt 3 von 24 Schülern einen I-Pad: das ist jeder Achte. Der
>> Rest
>> verfügt längst über ein Smartphone. Und der Boom bei den Tabs steht uns
>> vermutlich erst noch bevor.
>>
>> Software von fern zu installieren, benötigt im Zweifel immer ein
>> Client- und
>> ein Server-Programm. Meine Erfahrung mit solchen Tools (Opsi, Windows
>> 2008)
>> sind eher abratend (ewig unsaubere Deinstallationsreste).
>>
>> Mir ist es lieber, über eine saubere Fernwartung zu arbeiten. Das
>> funktioniert
>> inzwischen auch mit Bordmitteln der Windowsfamilie sehr gut oder man
>> nimmt
>> VNC.
>
> stimmt.
Ich habe solche Tools mal in einer Arbeitsgruppe für einen
IT-Dienstleister evaluiert. Macht keinen Unterschied.

Wenn die (De-)Installationsroutine in quiet modus genutzt werden kann
sind die Fehler, die ein Programm macht, dieselben, die Du von Hand mit
oder ohne VNC machst.

Dasselbe gilt, wenn Du ein Makro aufzeichnet, weil dieser quiet modus
nicht angeboten wird.

Dann gibt es noch die Snapshot-Methode, bei der Du mit einem Tool alles
zu erfassen versuchst, das die Installationsroutine verändert und dies
in einem Batch ausführst. Dabei sollte eine Datenbank geführt werden, in
der die Revisionsstände der Dateien erfasst werden und wer diese
benutzt, damit sich die Batches nicht gegenseitig benötigte Dateien mit
inkompatiblen Versionen überschreiben oder entfernen.

Die simpelste Methode ist mit Images zu arbeiten. Auf diese kann man
sauber mit Differenz-Snapshots aufsetzen. Diese schränkt die
Möglichkeiten zur Individualisierung natürlich stärker ein als die zuvor
genannten.

Wie gut so etwas funktioniert, hängt davon ab wie gut das Klassenmodell
Deiner Softwarelandschaft ist. Und nun stell Dir vor, jemand darf
Softwarepakete in dieses System einbringen, der nicht einmal weiß, was
ein Klassenkonzept ist ...

Es liegt nicht am Tool - die Qualität der Pakete macht es!
Ich würde nie auf die Arbeitsersparnis verzichten, die jedes dieser
Werkzeuge bietet.
>
>>
>>> (und
>>> Office2010) einschließlich Domänenanmeldung.
>>>
>> "Domänenanmeldung" - wozu benötigt man das? Ich selbst hatte das auch
>> noch
>> eine ganze Weile mit im Programm. Eigentlich ist das ein Molloch, für
>> den ich
>> keine Erklärung besitze. Wir bekommen in Kürze mehrere WLAN Knoten
>> ins Netz.
>> Da wird die Domäne zu einem Staubhaufen. Ich möchte nicht die PCs und
>> Smartphone der SuS für eine Domänenanmeldung konfigurieren!
Das eine schließt das andere nicht aus. Man muss Herrn Jobs Erben zu
liebe ja nicht gleich alles abschaffen, was PCs noch besser können als
deren Ei-Geräte.
>>
>> Alles, was die SuS brauchen:
>> ° ein Proxy (nebst Schutzfilter), der ja auch reichlich für Ärger sorgt.
>> ° ein paar Netzwerkfreigaben
>> ° LAN-Drucker
>>
>> Alles was wir brauchen:
>> ° Accounts im Filter-Proxy
>> ° Accounts für die Netzwerkfreigaben
>>
>> Wenn die SuS damit arbeiten, haben sie schon viel über LAN-Strukturen
>> gelernt.
>> Wir benötigen aber auch Class-Managment-Systeme (Moodle u.ä.).
>>
>> Was mir da wirklich fehlt, ist eine serverübvergreifende
>> Account-Verwaltung
>> über bis zu vier völlig schnittstellenlose Systeme. Bisher gibt es da
>> (immerhin) nur die einmalige CSV-Textdatei.
>>
>> Hier wäre es enorm hilfreich, dass die Kennwortregeln überall auf
>> gleich hohem
>> Niveau und die (gehashten) Kennwörter in einer replizierbaren SQL-DB
>> stehn
>> würden.
>>
>> Moodle hat das immerhin.
>>
>>> Neue Rechner gibt es aber nur
>>> noch mit Windows 7, oder?
>
> wo/wer kauft ihr ein?
>
>>>
>> Ich weiß das nicht. Wir haben uns gerade für einen PC-Raum neue (mit
>> sauschneller SSD!) einen Satz ganz _ohne_ Windows gekauft und mit den
>> noch
>> vorhandenen WinXP Lizenzen bestückt.
>
> SSD...hm, lecker. Schade nur, dass WinXP die Möglichkeiten nur noch
> ansatzweise/rudimentär nutzen kann.
>>
>> Die PCs sind übrigens mit (kleineren) SSD-Laufwerken bestückt, was zu
>> atemberaubenden Boot-Zeiten führt: "gefühlte" 10 Sekunden nach dem
>> Einschalten
>> läßt sich arbeiten - und man glaubt plötzlich, dass die bisher brav
>> arbeitenden Rest-PCs irgendwie "viel zu langsam" seien ;-)
>>
>>
>> Jetzt habe ich viel geschrieben und doch ist immer noch nicht alles
>> gesagt :-)
>
> das glaub ich dir, viel Arbeit...
>
> Gruss Alexander
>>
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