bolug bonner linux user group
news about wissen files archive hilfe suchen  

 

archive :: SchAN-User

druckfassung

SchAN-User

Re: [Schan-user] Arktur + Win 7 + Rembo

To: "'Schulen ans Netz - Anwender'" <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Arktur + Win 7 + Rembo
From: "Miroslaw Wilczak" <wilczakm@xxxxxxxxxxxxxxxx>
Date: Fri, 29 Jun 2012 14:55:26 +0200
Hallo,


Ihr macht Euch die Arbeit wirklich schwer.
Ich hatte zwar auch viel Zeit in Windows 7 und Rembo/ mySHN5 investiert aber
die Lösung ist einfacher und betrifft aber keine Dell, oder HP Computer, die
BIOS zur Aktivierung benutzen. Es ist auch nicht notwendig, wie einige
behaupten, einen  zusätzlichen Server in der Schule zu haben, egal mit
Welchem System (LogoDIDACT oder Windows 2003)!
Dein gekauftes Produkt hat auf der MS Webseite zwei Schlüssel zur Verfügung
(KMS und MAK). Den KMS kann man in MAK auf dem Masterrechner umwandeln.


Hardware:
Shuttle SG45H7 Rechner - keine Windows Aktivierung in BIOS...
Vom Aussehen dem folgenden sehr ähnlich:

http://www.shuttle.eu/de/produkte/mini-pc/sh67h7/uebersicht/

Vorne unten sind unter einer Klappe USB und Audio Anschlüsse zu finden.
Nur die sind zu benutzen für Maus und Tastatur, wenn die Rechner unter Rembo
starten sollten und man die Rechner nicht unter Rembo viel manipulieren
will.
Zur Installation von Windows 7 unter Rembo / mySHN 5.

1. Aufnahme des Masterrechners ins Rembo.
2. Mit Radiergummi starten und nach der config Vorgabe die HDD konfigurieren
lassen - nur eine Partition mit 64 GB mit NTFS und der Rest frei.
3. Windows 7 von DVD installieren - Partition C: formatieren lassen, da die
Rembo Partition angeblich nicht geeignet ist und Windows 7 will sich dort
nicht installieren lassen.
4. Den Standard Internet Browser mit Proxy Daten konfigurieren damit die
Aktivierung von Windows 7 klappen kann.

Zur Aktivierung von Windows 7.
Nach dem Ausführen des folgenden Befehls (KMS in MAK Schlüssel wechseln)
lässt sich Windows 7 im Internet durch den Arktur Proxy hindurch aktivieren:
unter cmd 
"slmgr -ipk xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx"
Hinweis In diesem Befehl steht der Platzhalter xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx
für Ihren MAK-Product Key und cmd muss mit Administrator-Rechten ausgeführt
werden.
Danach muss der Rechner nur neu starten und die Aktivierung geht ohne
Probleme.
Das Aktivieren wird nicht mehr für alle anderen Rechner benötigt, die mit
Rembo Imagedatei erstellt wurden. Erst nach 90 Tagen prüft das Systen im
Hintergrund, ob die Aktivierung aktuell ist und erlediget das in
Verborgenheit.

Zur Office 2010.
Ich kann nur bestätigen, das nach der Installation von neuen Rechnern,
Office 2010 wieder aktiviert werden muss - auf jedem Rechner per Hand noch
Mal!
Ich bin zurück zu MS Office 2007 gegangen...der hatte diesen Theater nicht
gemacht.

Schönes Wochenende
Mirek






Hallo!

Am Donnerstag 28 Juni 2012 schrieb Heiner Köster:
> Rembo + Windows 7
>
> - Windows-Aktivierung funktioniert hier nur mit Key im BIOS (also großer
> Hersteller wie Dell oder HP) und ab Werk aufgespieltem System,
> hilfsweise Rescue-DVD

Richtig und die wichtigste Grundlage. Ich habe es mit Fujitsu so laufen.

> - Windows 7 Key und Zertifikat extrahieren
> z.B. mit http://directedge.us/files/abr/ABRbeta.exe

Warum? Musste ich nie machen!

> - Platte evtl. wie gewünscht partitionieren und formatieren

Ich schlage folgenden Weg vor:
1. Windows installieren mit der Hersteller-DVD, Partitionierung diesem
System überlassen. Bei Fujitsu konnte man beim ersten Boot festlegen,
wie groß die eigentliche Windows-Partition werden soll. Die sollte dann
nicht zu groß werden, höchstens die Hälfte der Festplatte. Für Windows
und Programme reichen bei mir 50GB immer aus.

2. Die üblichen Programme installieren (Firefox, Adobe Reader,
LibreOffice,..)
damit der Client ordentlich läuft. Auch in die Samba-Domäne einbinden.
Virenschutz nicht vergessen, Windows-Updates...

3. Jetzt mit Rembo ein Image auf den Server legen.

4. Auf dem Server die neue Partitionierung der Clients festlegen
Es müssen mindestens zwei Windows-Partitionen da sein: Eine für das 
Boot-System (meist 1GB) und eine für Windows selbst. Platz lassen
für den Rembo-Cache.
Dann einen Client vom Image aufbauen lassen.

5. Nach dem Zurückspielen ist das System ist das System in der Regel
nicht bootfähig. Daher Windows-DVD einlegen und davon booten.
Im Bildschirm "Installieren" ist unten ein Eintrag: "Reparaturoptionen".
Diesen auswählen. Das Programm untersucht den Rechner und stellt
Fehler im Dateisystem fest. Bei mir reichte immer die "automatische
Reparatur".

6. Der Rechner ist nun bootfähig. Als lokaler Administrator anmelden
und diesen Rechner in die Domäne aufnehmen.
Echtheit von Windows kontrollieren.

7. Nun von diesem Client ein Image erstellen.

- alle weiteren Clients booten von nun an automatisch richtig, wenn die
Partitionieren beibehalten wird.
- Das Maschinenpasswort des Clients an alle anderen Maschinen verteilen
  (Kann Arktur 5 noch copyntpass ?)

Hinweis: Bei mir ging das Zurückspielen des vorinstallierten Windows 7
nicht, weil offenbar so viele falsche Rechte im NTFS-Dateisystem steckten,
dass Rembo mit "not enougt room" stecken blieb. Erst eine Neuinstallation
von der mitgelieferten DVD half.

Zweiter Hinweis: Finger weg von Microsoft Office. Nach dem Wiederherstellen
ist Office immer "nicht aktiviert". Hier hilft nur:
- Office-Lizenz mit KMS-Key kaufen
- Windows-Server mit KMS einrichten, NICHT in die Domäne nehmen
- Vom KMS-Server aus die Clients nach JEDEM Zurückspielen wieder
  "aktivieren".
Mit LibreOffice kann man sich das alles sparen. Aber meine Kollegen wollten 
auf den Lehrer-Laptops auf keinen Fall auf M$-Office verzichten...

Viel Spaß beim Probieren!
Reiner

_______________________________________________
schan-user mailing list
schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user


_______________________________________________
schan-user mailing list
schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user

 

seitenanfang


 

news about wissen files archive hilfe suchen  
kontakt letzte änderung: 29.06.2012