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Re: [Schan-user] Arktur + Win 7 + Rembo

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Arktur + Win 7 + Rembo
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Sun, 01 Jul 2012 12:37:56 +0200
Hallo Hans Dietrich,

bislang habe ich die Boot-Partition, die Windows 7  standardmäßig
anlegt, auch noch nicht vermisst.

Der Versuch ein Dualboot-System (mit KMS-Schlüssel - soll man nicht, ich
habe aber nur diesen - aktiviertes Win 7 und Linux Mint 11 x64) mit FOG
auf ein identisches Notebook zu klonen, war erfolgreich.
Leider ist das geplante Langzeitexperiment, was mit der Aktivierung auf
dem Klon passiert, am Verlust aller unserer Notebooks durch einen
Einbruchdiebstahl gescheitert. Ersatz wird es erst nach angemessenen
Sicherungsmaßnahmen am Schulgebäude geben.

Das Vorlage-System hat eine kleine Systempartition, LW C:, LW D: , Linux
swap und Linux root.
Erstaunlicherweise werden im Windows Festplattenmanager alle 5
Partitionen als primäre angezeigt ... was natürlich Unfug ist - hier die
Ausgabe von "fdisk -l"

Platte /dev/sda: 160.0 GByte, 160041885696 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spur, 19457 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x12345678

   Gerät  boot.     Anfang        Ende     Blöcke   Id  System
/dev/sda1   *           1          12       96358+   7  HPFS/NTFS
/dev/sda2              13        5099    40861327+   7  HPFS/NTFS
/dev/sda3            5100       17032    95846919    7  HPFS/NTFS
/dev/sda4           17032       19458    19481601    5  Erweiterte
/dev/sda5           17032       18944    15356928   83  Linux
/dev/sda6           18944       19458     4123648   82  Linux Swap / Solaris

Entstanden ist diese Partitionierung, indem ich Windows 7 zunächst so
installiert habe, "wie es kommt", dann mit Acronis Disk Director Platz
geschaffen habe, die gemeinsame Daten-Partition angelegt, am Ende Platz
für Linux gelassen und zum Schluss Linux Mint erlaubt habe, sich den
freien Platz "nach" eigenem Gutdünken einzuteilen.

Wenn ich es irgendwann einmal mit neuen Notebooks versuchen kann, würde
ich mit der Erstellung vier primärer Partitionen anfangen in der
Reihenfolge
- LW C: NTFS min. 40 GB ,
- Linux Swap 2*Hauptspeichergröße,
- Linux root ext3 max. 20 GB - Achtung, partimage von FOG  kann u. U.
ext4 nicht lesen! und
- LW D: (fast der ganze) Rest NTFS - Schreibrechte für Linux sind mit
ntfs-3g kein Problem mehr
und dann erst Windows und anschließend Linux installieren. So ist die
Boot-Mimik ohne Nacharbeiten mit der Super Grub2 Disk funktionsfähig. Im
Prinzip genau so, wie ich es jetzt mit XP mache.

Es hat sich als günstig erwiesen, am Ende ca. ein GB übrig zu lassen,
falls Festplatten unterschiedlicher Hersteller mit gleicher Größenangabe
Serie verbaut wurden.

Mit Rembo/Linbo ist die Sache bei einem Dualboot-System natürlich anders
(=schwieriger?), weil Rembo/Linbo die Bootmimik bereitstellt.
 

Viele Grüße
Jürgen

Am 01.07.2012 09:06, schrieb Hans-Dietrich Kirmse:
> Hallo Heiner,
>
> Am 30.06.2012 12:34, schrieb Heiner Köster:
>
>> In Beiträgen ist zu lesen, dass Win 7 zwei Partitionen braucht, eine
>> davon zum Booten, die andere für Windows etc.
>
> Bei mir läuft ein Windows7 schon ein paar Wochen auf einer Partition.
> Und diese Installation möchte ich morgen in der Schule auf 15 Rechner
> ausrollen.
>
> Das "Problem" mit den 2 Partitionen ist doch nur, dass Windows die
> standardmäßig anlegt. Aber diese Bootpartition wird an normalen
> Schulen nicht gebraucht. (sie wird gebraucht für Bitlocker und wenn
> man auf Win7 Ultimate aufsteigen will).
>
> Ich habe die Boot-Partition von Window7 deshalb gecancelt (eigentlich
> die Windows-Partition ;) ), damit ich später z.B. mit Clonezilla nur
> eine Partition clonen muss. Bei mehreren Partitionen clone ich die
> ganze Festplatte. Ich gehe aber davon aus, dass das nur solange
> zufriedenstellend geht, wie überall die gleichen Festplatten in den
> Clients drin sind. Bei nur einer Windows-Partition sollte die
> Festplattengröße diesbezüglich uninteressant sein. Da habe ich aber
> noch keine Erfahrung - ist einfach nur die Überlegung, warum ich auf
> die Bootpartition verzichte.
>
> Viele Grüße
> Hans-Dietrich
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