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Re: [Schan-user] Arktur neu aufsetzen -> welche Dateien kann ich umziehe

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Arktur neu aufsetzen -> welche Dateien kann ich umziehen?
From: "andrea@xxxxxxxxxxxx" <andrea@xxxxxxxxxxxx>
Date: Tue, 29 Jan 2013 09:01:56 +0100 (CET)
Hallo Jürgen,

das klingt nach einer sehr einfach durchzuführenden Lösung!

Wir werden es heute Mittag ausprobieren und berichten.

Falls der Treiber für den Festplattencontroller des Zielrechners im Kernel nicht
eingebunden ist, wissen wir ja, an wen wir uns vertauensvoll wenden können :-)

Viele Grüße
   Andrea

Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx> hat am 28. Januar 2013 um 23:32
geschrieben:
> Hallo Andrea, hallo Daniela,
>
> wenn Du mit irgendeinen Linux auf irgendeine andere Hardware umziehen
> willst, gibt es eine Methode, die immer funktioniert, wenn der Treiber
> für den Festplattencontroller des Zielrechners im Kernel eingebunden ist.
>
> Bei Arktur ist Helmuts Strategie, möglichst "alle" Treiber in einen
> monolithischen Kernel einzubacken von Vorteil - insbesondere, wenn
> jemand keine Erfahrung damit hat, eine initrd mit seinen speziellen
> Treibern zu erzeugen. Als mir doch einmal einer für den DAC960
> Raidcontroller fehlte, hat Helmut mir binnen weniger Stunden einen
> Kernel "mit" gebacken.
>
> Man benötigt eine Knoppix-CD und eine externe (oder umbaubare) Festplatte.
> Die externe Festplatte sollte mit NTFS und nicht mit FAT32 formatiert
> sein, damit die Archivgröße nicht auf 4 GB begrenzt ist.
> Notfalls reichte auch eine unbenutzte Partition auf der Zielplatte. Die
> müsste man nur in den alten Rechner eingebaut bekommen oder die
> Quellplatte in den neuen.
>
> Sichern:
> 1) altes System mit der CD booten
> 2) externe Festplatte mounten, z. B. mit mount /dev/sdb1, sie ist dann
> unter /media/sdb1 verfügbar
> 3) zu sichernde Partition mounten, z. B. mount /dev/sda1
> 4) cd /media/sda1
> 5) find . | cpio -ov >/media/sdb1/sda1.cpio
> ("dd" ist dagegen keine gute Idee, "tar" auch nicht, siehe weiter unten)
>
> Wiederherstellen:
> 1) neues System mit der CD booten
> 2) externe Festplatte mounten, z. B. mit mount /dev/sdb1, sie ist dann
> unter /media/sdb1 verfügbar
> 3) Zielfestplatten beliebig(!) partitionieren und formatieren
> 3) wiederherzustellende Partition mounten, z. B. mount /dev/sda1
> 4) cd /media/sda1
> 5) cpio -idumv </media/sdb1/sda1.cpio
> (die Schalter sorgen für die richtige Verzeichnisstruktur und die
> richtigen Rechte - bei "tar" zumindest früher ein Problem)
> 6) vi /media/sda1/etc/fstab und die Partitionstabelle der unter 3)
> vorgenommenen Aufteilung anpassen.
>
> Boot-fähig machen:
> Das kann die Arktur-CD bei Arktur am besten!
> Für andere Systeme mit grub[2] empfiehlt sich die Super Grub[2] Disk
>
> Das schöne an diesem Verfahren ist, dass Du am Quellsystem nichts kaputt
> machst und so viele Versuche hast, das neue zu aktualisieren, wie Du
> willst. So habe ich z. B. einen Klon von dem System in Bremen bei mir zu
> Hause in einer VM erzeugt.
>
> Ich würde, wenn etwas auf dem neuen Rechner nicht läuft, einfach erst
> einmal "drüber installieren".
>
> Daten auf ein "nacktes" System zu migrieren, hat auch meines Erachtens
> weniger Aussicht auf Erfolg.
>
> Viele Grüße
> Jürgen
>
> P.S.:
> Acronis ist für Windows gut, für Linux eher nicht.
> "partimage" erlaubt kein restore auf eine kleinere Zielpartition und
> kann nicht mit ext4 umgehen.
> Die o. g. Methode unterliegt keinerlei Beschränkungen, sie funktioniert
> sogar mit Mac OS X ;-)
>
>
>
>
>
> Am 28.01.2013 22:53, schrieb andrea@xxxxxxxxxxxx:
> > Hallo nochmal Martin :-)
> >
> > [...]
> >>> Updaten bringt uns dann nicht weiter, wenn die Hardware das Problem ist.
> >> Dafür habt ihr ja die neue Hardware, wenn ich das richtig verstanden
> >> habe. Und jetzt kann ja erstmal die alte Installation auf einer neuen
> >> Platte im neuen Server zum Laufen gebracht werden. Dann updaten (ist
> >> übrigens im Normalfall die am wenigsten zeitaufwändige Angelegenheit).
> > Dann hab ich Helmut vorhin falsch verstanden. Das klingt plausibel und
> > vielversprechend, wenn wir das mit dem bootfähigen Backup hinbekommen!
> >
> >> Wir hatte übrigens vor etwa einem Jahr genau das gleiche Problem,
> >> nämlich dass die Hardware Zicken gemacht hat. Der Umbau in den neuen
> >> Server hat das Problem gelöst.
> > Und das lässt mich / uns hoffen, dass wir damit das Problem relativ schnell
> > in
> > den Griff bekommen.
> >
> > Viele Grüße
> > Andrea
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kontakt letzte änderung: 29.01.2013