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Re: [Schan-user] Arktur neu aufsetzen -> welche Dateien kann ich umziehe

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Arktur neu aufsetzen -> welche Dateien kann ich umziehen?
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Mon, 04 Feb 2013 19:22:46 +0100
Hallo Andrea,

wenn Du es schaffst, dass Acronis die Linux-Partition nicht nur bitweise
sichert (dahinter verbirgt sich "dd"), ist Acronis super.

Dies hat bei mir nur seit langem bei keiner Linux-Partition mehr
funktioniert. ext3 scheint dabei kein Kriterium zu sein, eher die Größe.
Da ich mit "partimage" oder vor allem cpio und der Knoppix-CD flexiblere
Alternativen habe, war ich bislang nicht motiviert, weiter
nachzuforschen, woran es scheitert.

Es könnte sein, dass auch Acronis "partimage" benutzt, wenn es richtig
funktioniert - jedoch möglicherweise in einer veralteten Version.
Schließlich bootet Acronis ein Linux, wenn es nicht gerade im
abgesicherten Modus (kein Netzwerk, kein USB, kein SATA) auf ein DOS(?)
zurückfällt. Deshalb muss man den SATA-Controller für den abgesicherten
Modus auch auf IDE bzw. "compatible" umstellen, falls Acronis im
Normal-Modus die Festplatte(n) nicht findet.

Gruß Jürgen

Am 04.02.2013 17:27, schrieb andrea@xxxxxxxxxxxx:
> Hallo Jürgen, hallo Helmut und alle anderen Listenleser,
>
> ich habe heute einfach unsere alte Backup-Platte, die ich mit Acronis 
> gesichert
> hatte und mit dem neuen lilo bootfähig gemacht habe, in den neuen PC 
> eingebaut.
>
> Danach habe ich die alten Netzwerkkarten entfernt und die neuen konfiguriert.
> Danach konnte ich auch ohne Probleme wieder auf die Homelaufwerke zugreifen.
>
> Auch wenn ich hier nichts Gutes über Acronis gelesen habe. Die Sicherung 
> dauert
> max. 20 Minuten, plus 5 Minuten um das Backup bootfähig zu bekommen. Schneller
> und einfacher scheint mir auch keine der anderen Methoden ...
>
> Trotzdem danke für Eure intensive Betreuung!
>
> Viele Grüße
>    Andrea
>
> "juergen.engeland@xxxxxxxxxxx" <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx> hat am 3. 
> Februar
> 2013 um 10:22 geschrieben:
>> Hallo Andrea, hallo Daniela,
>> Vermutlich war Euer alter Arktur so partitioniert, dass die
>> Benutzerdaten in einer eigenen Partition lagen, die unter /home
>> eingehaengt war. Ihr solltet also ein separates cpio-Archiv davon
>> erzeugt haben, welches nicht leer ist.
>> Wenn Ihr dieses Archiv in die richtige Zielpartition eingelesen habt,
>> kann es nur noch an einem fehlerhaften Eintrag in /etc/fstab liegen.
>> Gruss Juergen
>>
>> -----Original Message-----
>> Date: Thu, 31 Jan 2013 20:43:51 +0100
>> Subject: Re: [Schan-user] Arktur neu aufsetzen -> welche Dateien kann
>> ich umziehen?
>> From: Daniela Mihm <XKallisto@xxxxxx>
>> To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
>>
>> Hallo Jürgen und Listenleser und -antworter,
>>
>>
>> Am 28.01.2013 23:32, schrieb Juergen Engeland:
>>> Hallo Andrea, hallo Daniela,
>>>
>> [detaillierte Anleitung für cpio]
>>
>> Hier haben wir ein kleines Problem:
>> Arktur läuft (die Netzwerkkarten sind ja eine andere Baustelle als
>> das Kopieren), aber die home-Verzeichnisse fehlen - obwohl copy out
>> sie angezeigt hatte und entsprechend viel Zeit brauchte.
>> [Copy in war dann schnell, das führten wir aber auf UBS 3 zurück,
>> das es am neuen Recher gibt.]
>>
>> Ist das nun ein Rechteproblem des cpio?
>>
>> Sollte Andrea folgendes probieren?
>>
>> Sichern:
>> Wechseln in /tmp/home, dann
>> find . -print -depth | cpio -ov >/media/sdb1/home.cpio [1]
>>
>> Wiederherstellen:
>> Auf dem neuen Arktur ins Verzeichnis /tmp/home wechseln, dann:
>> cpio -idumv </media/sdb1/home.cpio
>>
>> Wir hatten den cpio-Befehl in Knoppix als root eingegeben, weil als
>> gewöhnlicher Benutzer irgendwelche Fehler bezüglich irgendwelcher
>> Berechtigungen kamen (ich weiß nicht mehr, welche....).
>>
>>
>> Danke für die Hilfen!
>>
>> Daniela
>>
>>
>> [1] Mein "Wissen" habe ich hiervon:
>> "Im copy-out Modus kopiert cpio Dateien in ein Archiv. Es ließt eine
>> Liste mit Dateinamen, ein Dateiname pro Zeile, von der
>> Standard-Eingabe und schreibt das Archiv auf die Standard-Ausgabe.
>> Eine typische Art, wie solche Dateinamenslisten erzeugt werden ist
>> das find Kommando. Das find-Kommando sollte dabei aber die Option
>> -depth bekommen, um Probleme mit Zugriffsrechten auf Verzeichnisse
>> zu vermeiden, die nicht durchsuchbar sind."
>> Quelle: http://www.linux-praxis.de/lpic1/manpages/cpio.html
>>
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kontakt letzte änderung: 04.02.2013