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Re: [Schan-user] e2fsck

To: "Schulen ans Netz - Anwender" <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] e2fsck
From: Harry Jede <walk2sun@xxxxxxxx>
Date: Fri, 8 Feb 2013 18:07:35 +0100
Am Freitag, 8. Februar 2013 schrieb Juergen Engeland:
> Hallo Harry, hallo Helmut,
> 
> eigentlich sollte fsck selbst erkennen, was für ein Dateisystem es
> prüfen soll - vorausgesetzt der Kernel kann damit umgehen bzw. das
> entsprechende Modul ist geladen.
> Wenn nicht, versteht es wie mkfs den Schalter -t ext2.
> 
> @Harry:
> Meinst Du eventuell die Vorgabe, welches Dateisystem von mkfs erzeugt
> wird, wenn man diesen Schalter nicht setzt?
Nein, ich sprach von e2fsck, nicht von mkfs.

Wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, hatten wir defekte Superblocks 
wegen Ausfall der UPS. Batterie Defekte wurden nicht angezeigt.

Ein fsck gestartet von einer Knoppix-CD (damals Debian basiert) 
"reparierte" den Superblock und damit auch die (erweiterten) 
Einstellungen des ext3 Dateisystems. Die Folge war das Arktur4 das 
Dateisystem nicht mehr mounten wollte.

Die Suche nach den Voreinstellungen der Versionen von mkfs & fsck 
brachte dann die Lösung. Ich habe fsck mit dem -E Parameter die alten 
Voreinstellungen mitgegen; dies noch von der Knoppix-CD. Beim nächsten 
Boot hat Arktur4 dann noch ein weiteres mal fsck gestartet. Danach war 
alles wieder OK.

Zeitaufwand der 3 fsck Läufe ca. 4 Tage, auf einem Rechner mit Adpatec-
SCSI Controler und 4 Platten a 9GB. Nun stell Dir vor, wie lange das bei 
Terabyte Platten dauert.

Die Manual Seiten von fsck und e2image beschreiben, wie man dem 
vorbeugen kann.

PS
Der Backup Rechner hing an der selben USV :-( .

PS2
Jeder mag tun was er für richtig hält, um ein Dateisystem zu reparieren. 
Ich will hier nur meine eigene (schlechte) Erfahrung kund tun, um 
anderen diese Erfahrung zu ersparen.


> Diese hat sich in der Tat von Arktur 4 (ext2) zu Arktur 5 (ext3)
> geändert. Ganz aktuelle Distributionen mögen sogar schon ext4
> nehmen.
> 
> Ein Hinweis aus der Sicht eines FOG-Benutzers:
> partimage kann zumindest in der Version, die FOG mitbringt, mit ext4
> nicht umgehen!
Auch hier haben sich die Voreinstellungen des Dateisystems mehrfach 
geändert. Und FOG ist nicht das einzige Programm das darüber stolpert.

Auch Samba4 hat damit Probleme. EA Support ist voreingestellt, aber 
Samba4 fragt ab ob EA als Modul geladen ist. Und dieses Verhalten von 
Samba4 hat sich in der beta Phase geändert, aber einige Distributionen 
haben das wohl noch nicht mit bekommen.

> 
> Gruß Jürgen


-- 

Gruss
        Harry Jede

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kontakt letzte änderung: 08.02.2013