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Re: [Schan-user] proxy umgehen

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] proxy umgehen
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Tue, 19 Mar 2013 18:54:30 +0100
Hallo Pitt,

abgeschaltet hast Du "Deinen" Proxy aber noch nicht, oder?

Gruß Jürgen

Am 19.03.2013 17:57, schrieb Pitt Leidner:
> Hallo ML,
>
> Am Dienstag, 19. März 2013, 16:19:39 schrieb olaf sohnekind:
>> Hallo liebe mitstreiter,
>>
>> ich muss einen rechner ohne proxy ins netz lassen.(blöde interaktive tafel)
>> Wenn ich das richtig verstanden trage ich dessen ip in die datei
>> ipmasquerading ein (oder so ähnlich heist die :) ein. (arktur5)
>> Da ist ja ein bsp. eingetragen.
>> Dann als root aktivieren und es muesste gehen.
>>
>> is aber nicht, dieser rechner geht weiter über den proxy, auch ein
>> neustart des servers brachte nichts.
>>
> Bei uns ist es für PCs der Fachräume, die immer nur beaufsichtigt sind, dazu 
> zählen auch unsere Smartboards,
So, so ... schon mal stichprobenartig überprüft? Macht man natürlich nicht.
Ich bekomme es auch ungewollt oft genug mit, dass SchülerInnen längere
Zeit unbeaufsichtigt an solchen Rechnern "arbeiten". Deshalb fange ich
keinen Streit an - ich lasse Rechner, an die SchülerInnen herankommen,
einfach nicht ungefiltert ins Netz.
>  über eine Datei geregelt,
> die irgendwie so ähnlich heißt, wie
>      darf_mac 
> oder 
>      darf-mac.conf 
> oder so ähnlich. Die Datei sollte im Verzeichnis /etc/squid oder 
> /etc/squidguard zu finden sein
>
> In der Datei dem Musterbeispiel folgen:
> # Smartboard-PC1
> xx-xx-xx-xx-xx-xx
> oder auch 
> xx:xx:xx:xx:xx:xx
> oder schlicht
> xxxxxxxxxxxx
>
> Danach einmal aufrufen:
>      /etc/init.d/squid stop
>      squid -k reconfigure
>      /etc/init.d/squid start
> (
> oder auch
>      squidguard configure 
> oder war es 
>      squidguard reconfigure
> )?
>
> Damit darf dieser PC ohne Proxy-Authentifizierung in das Web. Sorry, dass ich 
> nur so wage schreibe aber so Sachen merke ich mir nie und ohne Arktur läßt 
> sich das nicht mal eben schnell nachschlagen.
>
> Über die IP-Adresse hatte ich es auch probiert und verworfen; entweder 
> funktionierte das nicht richtig oder es hing an etwas anderem
>
>> Wo muss ich noch was einstellen? Oder geht das nur mit rechnern die in
>> der domain angemeldet sind?
>>
> Dürfte davon unabhängig sein. Wir haben gar keine Domain
>  
>> Liegt es an win7 ?
>>
> Das wäre ja nur der Client, den Proxy interessiert das Clientsystem 
> eingentlich nicht, IP und MAC schon.
>
> Der Filterzwang ist aus meiner Sicht eine große Schhhhh-nde-dreck. Wie ich 
> jetzt auf einer Fortbildung hörte, verzichtet man in Frankfurt komplett auf 
> diese Zensur. Weiß jemand hierzu näheres?
Nein, dazu weiß ich nichts.
Aber das Argument der Zensur habe ich mir  von "Freiheitskämpfern" auch
schon anhören oder lesen müssen.

Wie diese KollegInnen argumentieren, wenn es plötzlich um IHRE
vernachlässigte Aufsichtspflicht geht, weil irgendwer irgendwas irgendwo
illegal heruntergeladen hat und der Abmahnanwalt vor Tür steht - da bin
ich gespannt!

Ich möchte in solch einem Fall wenigstens darauf verweisen können, dass ich
a) den SchülerInnen mit dem Vorhandensein des Proxy eine "gefühlte
Aufsicht" vermittle
b) technische Maßnahmen ergriffen habe, die solchen "Kinderkram" erschweren
c) eventuell herausbekommen könnte, wer es gewesen ist

Inzwischen haben die meisten SchülerInnen und KollegInnen Verständnis
dafür, dass es den Proxy gibt. Wenn etwas begründet zugänglich sein
sollte, das es nicht ist, so wird es freigeschaltet. Ebenso bekomme ich
Hinweise, wenn etwas zugänglich ist, das es besser nicht sein sollte.
Facebook ist wegen seines hohen Ablenkungspotentials im Unterricht und
des fragwürdigen Umgangs mit schützenswerten persönlichen Daten
grundsätzlich gesperrt. Die Hamburger Schulbehörde bietet eine eigene
Kommunikationsplattform an, es wird deshalb in der Schule nicht
gebraucht. Youtube ist nur auf den Lehrerrechnern frei und kann auf den
Schülerrechnern bei Bedarf freigeschaltet werden. So verantwortet jeder
Kollege selbst die Einhaltung des Urheberrechts für die gezeigten Filme.

Mir kommt es so vor, als ob hier die Not, es nicht (100%ig) gebacken zu
bekommen (bekomme ich natürlich auch bei weitem nicht), zur Tugend
erklärt wird.
>> Vielen dank schon mal
>>
>> olaf
>>
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kontakt letzte änderung: 19.03.2013