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Re: [Schan-user] 08.04.14

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] 08.04.14
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Mon, 14 Oct 2013 18:17:41 +0200
Hallo Mirek,

die meisten Deiner Beiträge lese ich und bestimmt auch viele andere.
Denn sie enthalten oft Lösungsvorschläge für konkrete Probleme, die ich
eventuell selbst gebrauchen kann, oder die uns als Community bei der
Hilfe für einen von uns weiterbringen.

In diesem Beitrag von Dir erkenne ich zwar ein benanntes Problem:
Nicht jeder ordnet dem Datum "08.04.14" als Überschrift das Supportende
für Windows XP seitens Microsoft zu
 - auch wenn in HH die Schulbehörde und Dataport bereits schriftlich
"angedroht" haben, Rechner mit XP bei Sicherheitsproblemen wegen
fehlender Updates nach diesem Datum von ihrem Netzwerk zu trennen.

Ein Lösungsvorschlag fehlt mir jedoch!

Sebastians Problem ist eines, dass ganz viele von uns betrifft:
Es geht ihm vermutlich nicht darum, dass Microsoft bei ihm Daten
abgreifen könnte, die er nicht preisgeben will.
Die Zwangsaktivierung von Windows7 ist für eine LehrerIn als
Teilzeitadministrator selbst mit KMS eine Quelle von Störungen, die er
durch den Einsatz von Ubuntu mit Sicherheit vermeidet - ganz abgesehen
von den Kosten.
Aus diesem Grund schreibt die Schulbehörde zumindest in HH den Schulen
nicht vor, welches Betriebssystem sie auf den Schulrechnern außer
Windows XP nach 2014 benutzen sollen. (Die Verwaltungsrechner haben mich
als Lehrer nicht zu interessieren.)

Die Art und Weise, wie Microsoft und z. B. Adobe ihre Updates anbieten
(und wie nicht) hinterlässt auch bei mir das Gefühl, dass mit meinem
Rechner nicht nur das passieren könnte, was ich gerade möchte, ohne dass
ich diesen Firmen gleich kriminelle Aktivitäten unterstelle. Es bleibt
jedoch ein ungutes Gefühl.
Deine Verdächtigungen gegen den Updatemechanismus, den Ubuntu benutzt,
halte ich jedoch so, wie Du sie hier vorträgst,  für nicht belegt und
deshalb wenig hilfreich. Wenn man nur Repositories seines Vertrauens
einbindet, erscheint mir die Sache doch recht kontrollierbar. Du
bekommst angezeigt, welche debs installiert werden sollen, und
entscheidest, welche Du haben möchtest und welche nicht. Hättest Du
Zweifel, könntest Du Dir das Quellpaket besorgen, untersuchen und selbst
kompilieren.

Fazit:
Sebastians Idee, einen ähnlich gut wie Windows XP mit Arktur
funktionierenden Client mit Ubuntu aufzubauen, halte ich für Schulen für
eine echte, wenn nicht die bessere Alternative, als sich auf Windows7/8
mit all seinen Tücken einzulassen - insbesondere, wenn sie einen
Linux-Server haben. Mit der NSA-Debatte hat dies nichts zu tun.

Gruß Jürgen

Am 14.10.2013 15:34, schrieb Miroslaw Wilczak:
> Hallo Sebastian,
>
> warum hast Du auf das Datum in Betreff gesetzt?
> Es kann auch als eine Provokation empfunden werden, gerade in Englisch am 
> Anfang, von den Läuten, die das Jahrzehnte lang gelernt haben, solche zu 
> erkennen.
> Also wundere Dich nicht, dass nur ich auf Deine Nachricht etwas herausrücken 
> wollte...Würde ich suspendiert, wie der Lehrer, der etwas über 25 Millionen 
> Schulden an UNO sagte, gehe ich früher ins Rente...
>
> Ich weiß, dass meine E-Mails hier nur einige wenige lesen.
> Hättest Du das gelesen, was ich auch über Linux Sicherheit schrieb, würdest 
> Du Dir Deine Mühe mit der Migration zu Ubuntu sparen können.
>
> Ich habe Jahre Lang vor der Bekanntgabe von NSA Aktivitäten in dieser Liste 
> auf das Problem der Sicherheit von unseren Daten hingewiesen.
> Jedes neue System (und zwar unabhängig von dem Namen des Systems) ist auf die 
> Spionage von unseren Daten besser aufgerüstet.
> Es wird auch mit Updates von verschieden Programmen und Downloads versucht, 
> diese Verzeuge für die Auskunft von unseren Daten besser zu gestalten.
> Man kann sogar stark vermuten, dass diese Downloads mit Downloadroutinen auch 
> dafür dienen. Ich möchte kein automatisch ablaufendes Updateupdate machen 
> lassen.
> Ich möchte eine *.zip Datei runterladen, sie zuerst auf Vieren prüfen (diese 
> Firmen müssen auch wohl für den Klau von Daten mitwirken) und dann 
> installieren, was immer öfter von verschiedenen Firmen unterbunden wird.
> Es ist gewollt in Computersysteme zu gehen, die ohne Internetzugang überhaupt 
> nicht funktionieren. Es ist nämlich am billigsten Daten zu kopieren (hier zu 
> klauen), wenn man sie nicht persönlich abholen muss.
>
> Seit Jahren verträte ich eine Meinung, nach der man nur Computersysteme in 
> Firmen  (auch Schulen und Schulverwaltungen und allen Ämtern) bauen soll, die 
> so ähnlich aussehen, wie ich sie unter dem folgendem Link vorgestellt hatte:
> http://www.impuls-computer.de
>
>  Übrigens, von der Webseite habe ich bis heute kein Feedback bekommen...
>
> Hier müsste man, um auf alle Daten zu kommen, auch zwei stilliege Milliarden 
> Summen in allen möglichen Firmen den Leuten bezahlen, die diese Daten klauen 
> sollen. 
> Der Wert der Arbeit im Allgemeinen hat sich seit einigen Jahren drastisch 
> erhöht... Für klein Geld wird sich Keine/r korrumpieren lassen...
> Das könnte sich nicht mehr so lohnen, obwohl die geklauten Daten nur bei uns 
> sehr hohen Wert haben.
> Es ist auch zu erwarten, das diese Spionage Aktivitäten immer öfter vor Ort 
> in den Firmen herauskommen und die Verantwortlichen, auch Staaten, noch 
> tiefer in Bedrängnis kommen würden, sich rechtfertigen zu müssen.
>
> Das wären meine Wünsche aber zur Wirklichkeit zurück muss ich auch endlich 
> kommen!
>
> Am Anfang (erste Dekade des 21 Jahrhundert) waren unsere persönlichen Daten 
> von Schülern (Eltern von Schülern) und Lehrern in Verwaltung gut geschützt. 
> In jeder Schule stand entweder nur ein Computer in Verwaltung oder es gab ein 
> kleiner Netzwerk mit einem Server, wie unter dem Link dargestellt:
> http://www.impuls-computer.de/de/index-autark.html
> Es gab keine Verbindung zum Internet!
>
> Ab und zu gab es auch Einbrüche in den Schulen, wo Computer von Medienecke 
> oder Computerraum verschwanden...
> In Verwaltung waren zu wenige Computer aber es gab etwas Geld ... deshalb, 
> vermute ich, dort fanden Einbrüche auch statt.
> Diese Computer in Verwaltung waren aber viel älter (meisten von Aussehen ...) 
> als in den Klassenräumen und sie wurden sehr selten geklaut.
> Es hat sich alles geändert, als das Land alle Sekretariate samt alle Computer 
> im Landesnetzwerk haben wollte. Wir waren dagegen und einige Jahre ginge es 
> gut, bis die seltenen Einbrüche ins Verwaltungen an der Häufigkeit und 
> Brutalität zugenommen hatten... Gott sei Dank sind sie, plötzlich seit 
> einigen Jahren nicht mehr passiert, gerade danach als alle unsere 
> Sekretariate im Landesnetzwerk drin sind und Internetzugang haben und alle 
> unsere private Daten auch dem Land zur Verfügung stehen...Ich hoffe, dass es 
> keinem die Idee kommen würde, weiter so zu machen, um die Tarnung der 
> früheren Operationen nicht auffliegen zu lassen...
> Es ist zu spät dafür. Es ist aufgeflogen.
> Es geht jetzt und zeitlich aufgelistet bei uns in die folgenden Richtungen:
> 1. Das System in Verwaltungen von Windows XP auf Windows 7 umzustellen. 
> 2. Nur ein Programm für die Bearbeitung der Schüler-/Lehrer-Daten in 
> Verwatung zu etablieren...
> 3. Schulcomputernetzwerke mit dem Landesnetzwerk und seinem Internetzugang zu 
> integrieren...
>
> Zu Punkt 3.
> Ein Argument dafür versucht man uns schon heute übermitteln, 
> den ich nicht leicht widerlegen kann. 
> "Es wird der Schutz der Kinder und Jugendlichen in den Schulen nicht 
> vollständig gegeben."
> Zu Erst kann ich ihn nicht widerlegen, da man ein vollständiger Schutz 
> überhaupt nicht und mit keinem System garantieren kann und zu Zweit Arktur 
> hatte mir Probleme verursacht, des betriefend, da er nach der ersten 
> Installation kein Schutz automatisch eingeschaltet hatte und es wurde nicht 
> automatisch mit Datenbanken von SquidGuard im Internet abgeglichen.
> Hier hatte ich aber Fehler gemacht, da ich eine neue Version, nicht unbedingt 
> "die Stabile", installiert hatte.
> Man versucht Arktur als Schulserver zu diskreditieren, indem man Vorgaben für 
> ein Schulnetzwerk herausfindet, die eventuell vom Arktur nicht erfüllt werden 
> können.
>
> Da die Leute auch diese Liste lesen, die mit Land zusammen abreiten, können 
> sie auch die Schwächen des Arktur Schulservers. Sie wissen aber nicht, 
> dass Arktur viel mehr kann, wenn man diese Future aktiviert. 
> Ich frage mich, wie die neue Operation "Schulen ins Land" heißen wird und wie 
> man mit welchen Methoden das erreichen möchte... Bis heute habe ich nur eine 
> funktionierende Methode erfahren müssen, mit den Rauchmeldern in jedem Zimmer 
> meiner Wohnung, nämlich mit dem Recht System - nach &45 des BGB. Hier gibt es 
> keine Ausnahmen, dort aber, wo ein Feuer am meistens beginnt, im Keller, gibt 
> nach dem Gesetz keine davon. Es wurde ein Keller überhaupt nicht erwähnt...
> Am billigsten also wird ein neues Gesetz kommen müssen, nach dem eine Schule 
> ins Landesnetzwerk integriert werden muss. So muss man nicht mehr einen 
> operativen Plan entwickeln,  um die Schulen ins Landesnetzwerk zu zwingen.
>
> Vollständige Liste der Vorgaben vom Land habe ich an Helmut gesendet.
>
> Ich frage mich, wer regiert sowohl in Firmen als auch hier im Lande.
> Man muss kein "Spock" sein, um diese Frage zu beantworten.
> Alles zeigt nur in eine Richtung, "1984" war gestern und was heute ist, 
> erfahren wir vermutlich nie.
>
>
> Viele Grüße
> Mirek 
>
>> hi there !
>>
>> ich arbeite an einer migration zu ubuntu qimo mit lernwerkstatt 8 und
>> gcompris. hierbei werde ich mit einer master-hdd unterstützt.
>>
>> hier ein kurzer auszug aus meiner korrespondenz mit dem
>> systemverwalter aus bayern:
>>
>> "
>>
>> dank für den kontakt ! in der arktur-mailingliste bevorzugen einige
>> die umstellung auf win7.
>>
>> Das ist ganz normal. Bringen Sie bitte die Konsequenzen des
>> NSA-Abhörskandals zur Sprache. WIN7 ist ein "Spionageprodukt" erster
>> Güte UND was viel schlimmer ist - OHNE permanenten Internetkontakt
>> verweigert das seine Arbeit bei bestimmten Microsoft-Produkten.
>>
>> Dieses Problem, allerdings bei WindowsXP, hatte ich vergangenen
>> Mittwoch bei einem Kunden.
>> Aus Sicherheitsgründen sind die Anwendungen und Nutzungen von
>> WindowsXP in virtuelle Maschinen gesperrt ohne Kontakt zum Internet.
>> Auf 3 Rechnern gleichzeitig hat WindowsXP während des Tagesgeschäftes
>> die Meldung ausgegeben, das MICROSOFT OFFICE 2010 nicht mehr benutzt
>> werden kann. Ich habe dann den Internetkontakt für die VM's aktiviert
>> um die Lizenz automatisiert im 180 Tage Abstand zu erneuern - das hat
>> nicht funktioniert. Es kam von M$ die Rückmeldung, das die Produkte
>> durch HARDWAREÄNDERUNGEN (???) nicht mehr benutzt werden können und
>> als RAUBKOPIEN (!!!) betrachtet werden! Man soll die Lizenz erneuern
>> (d.h. neu kaufen). Kann gar nicht sein, seit Jahren gibt es dort keine
>> Änderungen - und warum nur bei 3 von 10 Rechnern? Die Lizenz von
>> MSO2010 wurde auf jeden Rechner in die Online-Registrierung eingegeben
>> - aber nicht verifiziert => angeblich wurde jede dieser Lizenzen schon
>> 3x aktiviert?! Ich musste das dann umständlich mit einem
>> Support-Mitarbeiter von M$ klären. Dabei kam versteckt die Ausssage,
>> das so etwas schon öfter passiert ist. Ich habe dem Herrn dann
>> mitgeteilt, das ich das als versteckten Aufruf zum Neukauf einer
>> Lizenz betrachte und in Betracht ziehe dies rechtlich zu verfolgen -
>> daraufhin wurde das "aufgezeichnete" Supportgespräch ohne weitere
>> Worte beendet und ich erhielt vom Computer die neuen Lizenzen
>> mitgeteilt. Neue Lizenzen sind drin - seltsam - und die Maschinen
>> wieder vom Internet getrennt. Da passt mehr nicht, bei dem Laden (M$).
>> Was mich am meisten ärgert ist die Tatsache, das ich eigentlich die
>> kostenfreie Rufnummer von M$ angerufen habe, aber als ich zum
>> Supportmitarbeiter verbunden wurde, scheine ich aber einen
>> kostenpflichtigen Bereich bekommen zu haben - jedenfalls sind ca. 12€
>> angefallen - ohne das dies mitgeteilt wurde!!!
>>
>> "
>>
>> schönes we !
>>
>> sebastian
>>
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>> schan-user mailing list
>> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
>> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
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