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Re: [Schan-user] 08.04.14

To: "'Schulen ans Netz - Anwender'" <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] 08.04.14
From: "Miroslaw Wilczak" <wilczakm@xxxxxxxxxxxxxxxx>
Date: Tue, 15 Oct 2013 10:07:47 +0200
Hallo Jürgen,

ich stimme Dir in fast allen Behauptungen und Lösungsvorschlägen zu.
Das Datum habe ich aber nicht mit Windows XP in Verbindung gebracht, da meine
neuen Rechner mit Windows XP bestimmt noch 6 bis 7 Jahre darunter laufen werden
und zwar unabhängig davon, ob Microsoft das System unterstützt oder nicht. 

Was Linux betrieft, habe ich eine merkwürdige Nachricht vor einigen Jahren
gelesen.
Einer habe in Quellcode von Linuxkernel eine lesbare IP Adresse gefunden und
festgestellt, dass sich linux mit dieser Adresse ab und zu verbindet.
Die IP zeigte auf USA an. In Linux Welt wurde unruhig... und schnell habe eine
pfiffige Gruppe von Programmieren eine Lösung gefunden. Diese aber habe, nach
gründlichen weiteren Untersuchungen, ein weiters Problem gezeigt und zwar, dass
die IP doch im Quellcode vorkommt aber diesmal etwas kodiert...und nicht 
lesbar. 
Die Programmierer wären aber am Ende  sehr gut, so gut hätten sie die IP 
versteckt
und im Quellcode kodiert, dass mehrere Versuche diese Passagen mit der kodierten
IP zu entfernen, mit unbrauchbarem Quellcode für die Kompilierung endeten.
Er ließe sich nicht kompilieren.

So ist das bis heute geblieben...

Zu Linux als Client Rechner in Schulen.
Es ist eine Umstellung, die zwar möglich wäre, auch möglich, wegen der
verschiedenen Schulprogrammen, die auch unter Linux laufen würden, was mir ein
Lehrer erzählte, der solche Installation hinter sich habe.
Ich muss ihn bitten, das in einer Schriftform vorzubereiten, 
damit ich das Alles nachmachen könnte.
Es wäre aber für mich mit sehr viel Arbeit verbunden und mit Problemen, 
über die ich heute keine Ahnung habe...
Wäre das für uns noch zumutbar..., da der ganze Bildungs-Fachbereich unter 
Stress
dahinten stehen müsste, wenn es zu Problemen käme.


Viele Grüße

> 
> Hallo Mirek,
> 
> die meisten Deiner Beiträge lese ich und bestimmt auch viele andere.
> Denn sie enthalten oft Lösungsvorschläge für konkrete Probleme, die ich
> eventuell selbst gebrauchen kann, oder die uns als Community bei der
> Hilfe für einen von uns weiterbringen.
> 
> In diesem Beitrag von Dir erkenne ich zwar ein benanntes Problem:
> Nicht jeder ordnet dem Datum "08.04.14" als Überschrift das Supportende
> für Windows XP seitens Microsoft zu
>  - auch wenn in HH die Schulbehörde und Dataport bereits schriftlich
> "angedroht" haben, Rechner mit XP bei Sicherheitsproblemen wegen
> fehlender Updates nach diesem Datum von ihrem Netzwerk zu trennen.
> 
> Ein Lösungsvorschlag fehlt mir jedoch!
> 
> Sebastians Problem ist eines, dass ganz viele von uns betrifft:
> Es geht ihm vermutlich nicht darum, dass Microsoft bei ihm Daten
> abgreifen könnte, die er nicht preisgeben will.
> Die Zwangsaktivierung von Windows7 ist für eine LehrerIn als
> Teilzeitadministrator selbst mit KMS eine Quelle von Störungen, die er
> durch den Einsatz von Ubuntu mit Sicherheit vermeidet - ganz abgesehen
> von den Kosten.
> Aus diesem Grund schreibt die Schulbehörde zumindest in HH den Schulen
> nicht vor, welches Betriebssystem sie auf den Schulrechnern außer
> Windows XP nach 2014 benutzen sollen. (Die Verwaltungsrechner haben mich
> als Lehrer nicht zu interessieren.)
> 
> Die Art und Weise, wie Microsoft und z. B. Adobe ihre Updates anbieten
> (und wie nicht) hinterlässt auch bei mir das Gefühl, dass mit meinem
> Rechner nicht nur das passieren könnte, was ich gerade möchte, ohne dass
> ich diesen Firmen gleich kriminelle Aktivitäten unterstelle. Es bleibt
> jedoch ein ungutes Gefühl.
> Deine Verdächtigungen gegen den Updatemechanismus, den Ubuntu benutzt,
> halte ich jedoch so, wie Du sie hier vorträgst,  für nicht belegt und
> deshalb wenig hilfreich. Wenn man nur Repositories seines Vertrauens
> einbindet, erscheint mir die Sache doch recht kontrollierbar. Du
> bekommst angezeigt, welche debs installiert werden sollen, und
> entscheidest, welche Du haben möchtest und welche nicht. Hättest Du
> Zweifel, könntest Du Dir das Quellpaket besorgen, untersuchen und selbst
> kompilieren.
> 
> Fazit:
> Sebastians Idee, einen ähnlich gut wie Windows XP mit Arktur
> funktionierenden Client mit Ubuntu aufzubauen, halte ich für Schulen für
> eine echte, wenn nicht die bessere Alternative, als sich auf Windows7/8
> mit all seinen Tücken einzulassen - insbesondere, wenn sie einen
> Linux-Server haben. Mit der NSA-Debatte hat dies nichts zu tun.
> 
> Gruß Jürgen
> 



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kontakt letzte änderung: 15.10.2013