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Re: [Schan-user] Re AMD CPUs Vergleich.

To: "'Schulen ans Netz - Anwender'" <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Re AMD CPUs Vergleich.
From: "Miroslaw Wilczak" <wilczakm@xxxxxxxxxxxxxxxx>
Date: Wed, 11 Dec 2013 21:31:21 +0100
Hallo Jürgen,

[...]

Viele Grüße
Mirek 
> 
> Hallo Mirek,
> 
> Dataport hält Rechner mit XP nach dem April 2014 für so unsicher, dass
> sie sich vorbehalten, diese eventuell von deren Netzwerk auszuschließen.


Augen Wischerei! (Sehe bitte Snowden und NSA) Eine  Arbeitsmaßnahme Aktion 
einerseits, um uns alle abzulenken und andererseits, um Geld für Microsoft 
zu holen - also Kunden einzutreiben, da sie viele Vorteile davon tragen.
Übrigens, eine solche Firma wie NSA hätte kaum die Möglichkeit seine Arbeit zu 
machen, wenn bei uns nicht alle Firmen und Behörden (eigenwillig oder
 auch gezwungen) sie unterstützen würden.
Hatten Sie Alle Ahnung?
Die "oben" ja, die "unten" kaum, vermute ich.

Wir wurden vor Jahren gezwungen alle Sekretariate im Landesnetzwerk zu 
platzieren.
Im nächsten Jahr (2014) müssen alle Rechner in Sekretariaten auf Windows 7 
Prof. umgestellt werden. Bei mir würden noch sehr viele Jahre einige 
Landesnetzwerk PCs unter Windows XP Prof. laufen können...


> Die Hamburger Schulbehörde reagiert darauf mit der "dringenden
> Empfehlung" auf Windows 7 umzusteigen. Die Rechner, mit denen dies gehen
> soll, sind mit einem i3 und 4 GB RAM ausgestattet.

Wieder eine Unsinnige Aktion, wenn Sie auch Schulrechner betreffen soll.
Es ist aber schon besser, da ich hier eine "Empfehlung" lese...
Mit 4 MB RAM und mehr kann man auch auf 64 Bit System umsteigen.
Wie ich gesagt habe dem i davor traue ich nicht, da sie zu viel Geld in CPU 
Testprogramme invertieren, um AMD CPUs schlechter stehen zu sehen.


> 
> In unserer Schule sind gerade ein gutes Viertel von über 100 Rechnern
> stark genug für Windows 7.
> Nur für den Ersatz noch nicht 5 Jahre alter Rechner, die keine 4 GB RAM
> haben, gäbe es Sondermittel.

Es geht auch mit 32 Bit Version unter 4 GB RAM. Die RAM Chips kann man 
nachkaufen, wenn die MB erlauben würde, bis 4 GB zu unterstützen.


> Vor diesem Hintergrund käme bei uns ein deutlich fünfstelliger Betrag
> (die führende Ziffer ist >1) für die Umstellung zusammen. So viel Geld
> haben wir nicht (dafür).
> Dies ist das stärkste Argument für Linux!

Das finde ich auch, aber leider nicht ausreichend.
Ich würde mit XP weiter fahren, bis die Rechner sein Geist aufgeben.


> 
> Das zweite Argument interessiert mehr uns NetzwerkbetreuerInnen:
> Ein Linux-Image läuft auf fast jeder Hardware ohne Treiberanpassungen!


Das müsste ich prüfen, oder besser und schneller,  
eine Bestätigung von anderen Benutzern bekommen.


> 
> Der größte ernstzunehmende Widerstand geht von den KollegInnen aus, die
> ihre Dokumente mit MS Office 20xx (for Mac) mit exotischen
> (lizenzierten?) Schriftarten erstellt haben und diese in der Schule von
> LibreOffice nicht richtig angezeigt bekommen.

Hier sehe ich bei uns kaum ein Problem, 
da die Lehrer eigene Computer im Lehrerzimmer haben und ich kann doch sie unter 
Windows 7 laufen lassen. Auf den Schülerrechner brauchen sie das (MS Office 
2010) nicht, oder?



> Hier gilt es eine möglichst hohe Verträglichkeit herzustellen, z. B.
> durch die Installation der von den Kolleginnen bevorzugten Schriftarten
> (so weit dies lizenzrechtlich OK ist) 

Eine Interessante Idee, Notwendigkeit. As kenne ich, ein Icon auf dem Desktop 
verschoben und schon Panik und Aufstand der Lehrer...
Sind wir so unflexibel und Bequem geworden?


> und zusätzlich des Alternativprodukts Softmaker Office (Schullizenz ca. 20€) 
> oder dessen kostenloser Variante FreeOffice (kann keine docx speichern).

Ich hatte auch gekauft und in Grundschulen vor 2003 
noch unter Windows 98SE  installiert. 
Es hatte sich nicht durchgesetzt.


> Weniger kritisch sehe ich, dass "man" auf dem Linux-Desktop angeblich
> "nichts wieder findet". Bei den Wechseln von Windows x über Windows xl
> zu Windows xxl nahmen dieselben Leute es klaglos hin.

Ich habe auf dem Desktop nur den Mülleimer...
Etwas gelernt! Habe ich.



> Man kann darüber streiten, ob der Desktop ein Fake-Windows sein soll und
> wenn ja, welches Windows nachgeahmt werden soll, oder ob der neue
> Desktop bewusst anders daher kommen soll, mehr Mac-like vielleicht.

Hier hätte ich eine Lösung.
Das System ist wurst, da man sich auf Programme konzentrieren soll.
Ich kenne Systeme, wo man nur ein Programm zur Gesicht bekommt und nichts mehr.
Man kann Firefox als Desktop und einzige Start Plattform 
für alle Programme implementieren.
Man müsste aber zuerst Lehrer und Schüler daran gewöhnen.


> 
> Vor diesem Hintergrund hat sich eine Community aus Hamburger
> SchulnetzbetreuerInnen zusammen gefunden, um einen gemeinsamen
> Linux-Client zu "entwickeln", der die Probleme der KollegInnen aus dem
> Weg räumt und damit hoffentlich auch die Widerstände überwindet.


Eine Gute Idee. Man könnte aber auf geprüfte Linux System für Schulen 
zurückgreifen und sie testen. Ich habe schon in die Richtung hier etwas 
gemacht...
Fragen gestellt habe ich.

> 
> Festgelegt haben wir zunächst, dass es ein 32-bit-Ubuntu wird - wegen
> der Smart Notebook Treiber. Außerdem wollen wir auf eine LTS-Version
> aufsetzen. Wenn Ubuntu 14.04 "draußen" ist, würden wir umsteigen.
> Als Desktop kommen Xfce (Xubuntu 12.04), KDE (Kubuntu 12.04) oder MATE
> (LinuxMint 13) in Frage. Da wünsche ich mir, dass wir uns demnächst
> entscheiden.
> Für die paar Anwendungen, die unbedingt auf Windows angewiesen sind, ist
> ein schlankes Windows XP in einer VirtualBox installiert, welches z. B.
> nur auf die Freigaben des Schulserver, nicht jedoch auf das Internet
> zugreifen kann.

Ihr seit schon sehr Weit.
Ichn habe lange mit den Leuten von Fulda diskutiert, da sie in vielen Schulen 
Terminalserver haben. Es gibt Probleme darunter, 
die von Leihen kaum zu lösen sind.
Sie sind zu 8 als Fach-Leute nur für 16 Schulen zuständig 
und haben Arbeit ohne Ende. Selbst ein Compiler-Programm zum Laufen zu bringen
hatte sie einige Monate Arbeit gekostet, was eine Ausnahme  war, 
muss ich  aber zugeben.

Ich würde aber einige Antworten auf meine Fragen abwarten,
 bevor Ihr Euch entscheidet, die unter dem folgenden Betreff zu finden würden, 
hoffe ich:
"AMD CPUs Vergleich, was für ein Linux als Clientsystem?"


> 
> Alle drei Varianten laufen auch auf einem Pentium4 mit 1GB RAM
> geschmeidig, sogar das schlanke XP in der VirtualBox läuft noch akzeptabel.


Ist Hamburg für die Schulen so armselig, also so arm.
Solche Computer haben wir weit vor dem Jahr 2000...
Wie Helmut sagte, die CPUs, die ich heute gern hätte, würden sich langweilen... 
in Rechnern für Schüler.


> 
> Viele Grüße
> Jürgen


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