bolug bonner linux user group
news about wissen files archive hilfe suchen  

 

archive :: SchAN-User

druckfassung

SchAN-User

Re: [Schan-user] Linux als Client-Rechner in Schule.

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Linux als Client-Rechner in Schule.
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Sun, 13 Apr 2014 20:53:16 +0200
Hallo Mirek,

in HH hat die Schulbehörde das Ende für XP "dringend empfohlen".
Den Ärger, der u. U. damit verbunden sein könnte, sich dem zu
widersetzen, fand ich nicht lohnend.

Viel spannender finde ich in diesem Moment, wo abzusehen ist, dass wir
mit Windows7 in spätestens 6 Jahren vor der gleichen Frage stehen (falls
wir es nicht sowieso nur für 3 Jahre mieten), den Hebel anzusetzen um
den Umstieg auf Linux durchzusetzen ;-)

Gruß Jürgen

Am 13.04.2014 19:54, schrieb Miroslaw Wilczak:
> Hallo Jürgen,
>
> nur zu:
>
>> Uns waren neue Batterien alle 2 Jahre zu teuer.
> kann ich etwas sagen.
>
> Als ich die Reihenfolge der Zeilen in der Datei /etc/apcupsd/apcupsd.conf
> so geändert hatte, dass der Server nach einer Minute ohne Strom 
> runter fährt oder bei stärkeren USV nach 3 Minuten (3 Minuten  - 
> Voreinstellung), 
> muss ich erst nach 5 bis 6 Jahren die Batterien wechseln.
> An einer USV habe ich nur den Server, 
> damit auch die USV kein Strom mehr liefert (sie schaltet sich auch aus), wenn
> alles aus ist.
Guter Hinweis, wenn man auf eine Smart UPS angewiesen ist.
>
> hier auch:
>> XP wurde jedoch vor vier Tagen zu Grabe getragen.
> Bei mir lange nicht.
> Ich habe Wächterkarten, Wächterprogramme, "Rembo / mySHN 5" und ich habe den
> Arktur, 
> mit einer Firewall, die ich gut kenne.
> Ich benutze nur Firefox als der Internet Browser und kein Chrom, 
> obwohl das letzte glänzen könnte...
> Die andren wären auch zu benutzen, nur der IE8 nicht mehr.
>
> Darüber habe ich schon ein Text vorbereitet aber noch zurückgehalten, 
> wegen möglichen  Fehler, das ich zur Schulen senden möchte.
Solange Du darüber befinden kannst, ist alles gut.
Besonders unter den oben genannten Bedingungen sehe ich es genauso wie
Du auch durchaus als möglich an, XP noch ein wenig zu behalten.

Nützt aber nichts, wenn Dataport androht, Rechner mit XP aus deren
Netzwerk auszuschließen.
>
>
> Viele Grüße
> Mirek 
>  
>
>
>> Hallo Mirek,
>>
>> wir benötigen LDAP nicht für Windows-Clients (obwohl es 
>> vielleicht auch
>> die Probleme mit 7/8/? lösen würde), sondern für Linux-Clients!
>>
>> Hast Du eine bessere Idee, wie man für Linux- oder heterogene Clients
>> eine zentrale Benutzerdatenbank bereitstellen kann?
>>
>> Gruß Jürgen
>>
>> Am 12.04.2014 08:58, schrieb Miroslaw Wilczak:
>>> Hallo Helmut,
>>>
>>> ich war immer gegen Erweiterungen von Linux, 
>>> die die Linux Welt der "Windows" näher bringen sollten.
>>> Es hatte sich auch in Praxis erwissen, dass mit jeder Ereiterung der
>>> Funktionalität, 
>>> eine neue Fehlerquelle eingebaut wurde. 
>>> Die LDAP Funktionalität war aber entscheidend für eine 
>> Anmeldung auch vom root.
>>> Einige male musste ich mit zerschossener LDAP Datenbank 
>> stark kämpfen.
>>> Das war keine Arbeit für einen Lehrer...
>>> Diese Datenbank ist auf Stromausfälle anfällig, da nach 
>> jedem kurzem Stromausfall,
>>>  obwohl der Rechner nicht ausginge, die Anmeldung von 
>> Schülern (root auch
>>> betroffen) nicht mehr möglich war.
>>> Unter V.4.x.xx konnte ich noch auf die F10 Konsole 
>> umschalten und die LDAP
>>> Fehlermeldungen betrachten, 
>>> die massenhaft kamen.
>> War das Dateisystem bei Arktur 4 nicht noch ext2, welches 
>> anfälliger als
>> ein Journaling Filesystem wie ext3 gegen Stromausfälle war?
>>> Nur ein Neustart von Arktur hatte diesen Fehler beseitigen können.
>>  ... mit dem dadurch erzwungenen fsck.
>>
>> Wenn das alles war ...
>> Weshalb sollte ein Lehrer den Schalter nicht finden?
>>> Ich benutze in jeder Schule USV von APC (ab Smart USV 700 
>> für Server 350 W bis
>>> 1500 für 650 W Netzteile).
>> Sicherlich sinnvoll.
>> Uns waren neue Batterien alle 2 Jahre zu teuer.
>>
>> Die größten Gefahren für die Daten gehen von Bedienerfehlern aus und
>> dagegen helfen nur regelmäßige Sicherungen.
>>> Viele Grüße
>>> Mirek 
>>> PS. Zu Vorgeschichte der LDAP Datenbank.
>>> Die Entwicklung der LDAP Datenbank für die genze Welt wurde 
>> angeblich von IBM auf
>>> Eis gelegt, weil zu schwierig und zu große Kosten.
>>> Die LDAP hat aber eine eindeutige ID die einzig Artig auf 
>> der ganzen Welt ist, wie
>>> die MAC einer Netzwerkkarte.
>>> Somit lassen sich alle LDAP Datenbanken auf einem Server 
>> (auf einigen Servern in
>>> einem Rechenzentrum)
>>>  zu einer großen LDAP Datenbank zusammen fügen.
>> Das muss man mit der LDAP-Datenbank einer Schule jedoch nicht tun.
>> Auch wenn Dataport auf diese Idee kommen könnte ...
>>> ich würde hier eher septisch, wofür das Gut sein sollte
>> Z. B. Zusammenlegung von Firmenstandorten
>> s. o.
>>>  
>>> und wie diese Entwicklung der NSA geholfen hatte auch Linux 
>> Welt auszuspionieren.
>> Ja. Das ist eine mögliche Nebenwirkung jeder digitalen Kommunikation.
>>> Ich würde der Linie der Linux Welt treu bleiben wollen
>> , die auch LDAP beinhaltet,
>>>  und auf den Schnick
>>> Schnack, 
>>> der dem Administrator nur mehr Arbeit macht, total verzichten.
>> Stimmte für Arktur mit WindowsXP-Clients.
>> XP wurde jedoch vor vier Tagen zu Grabe getragen.
>>>
>>>
>>>
>>>> Hallo, Juergen,
>>>>
>>>> Du meintest am 09.04.14:
>>>>
>>>>> Bevor Du viel Arbeit investierst, solltest Du dir unbedingt
>>>>> linuxmuster.net und den leoclient der Baden-Württemberger 
>>>> KollegInnen
>>>>> ansehen.
>>>>>
>> http://www.linuxmuster.net/wiki/dokumentation:handbuch60:clients:ubun
>>>>> tu1204:start 
>>>> http://www.linuxmuster.net/wiki/entwicklung:linuxclient:
>>>>> leoclient
>>>> [...]
>>>>
>>>>> Allerdings basiert linuxmuster.net auf einem LDAP-Server, 
>>>> der bei der
>>>>> Weiterentwicklung von Arktur leider aufgegeben wurde. Fand ich
>>>>> seinerzeit eine richtige Entscheidung, könnte uns jedoch 
>>>> auf die Füße
>>>>> fallen, wenn jetzt Linux-Clients eingesetzt werden sollen.
>>>>> @Helmut Hullen: Siehst Du eine Chance, den linuxclient 
>> aus BW so zu
>>>>> verbiegen, dass dieser sich gegen samba authentifiziert?
>>>> Da muss ich mal wieder mit einer neueren Samba4-Version 
>>>> herumspielen;  
>>>> Samba4 hat u.a. LDAP mit im Paket.
>>>> Erfordert noch an einigen anderen Stellen "klitzekleine" 
>>>> Änderungen (für  
>>>> die Spezialisten: im "Kerberos"-Umfeld), aber irgendwann muss ich  
>>>> sowieso von Samba3 nach Samba4 umstellen.
>>>>
>>>>> Die Laufwerke als lokaler Benutzer per Skript 
>> einzuhängen, wie es z.
>>>>> T. wegen zu alter samba-Versionen mit Windows7-Clients 
>> gemacht wird,
>>>>> wäre in meinen Augen eine Krücke.
>>>> Aber - wenn's klappt - eine für den Benutzer unsichtbare Krücke.
>>>>
>>>> Viele Gruesse!
>>>> Helmut
>>>>
>>>>
>>>> _______________________________________________
>>>> schan-user mailing list
>>>> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
>>>> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>>> _______________________________________________
>>> schan-user mailing list
>>> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
>>> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>>>
>>
>> _______________________________________________
>> schan-user mailing list
>> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
>> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>
> _______________________________________________
> schan-user mailing list
> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>


_______________________________________________
schan-user mailing list
schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user

 

seitenanfang


 

news about wissen files archive hilfe suchen  
kontakt letzte änderung: 13.04.2014