bolug bonner linux user group
news about wissen files archive hilfe suchen  

 

archive :: SchAN-User

druckfassung

SchAN-User

Re: [Schan-user] kubuntu Client mit NIS

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] kubuntu Client mit NIS
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Thu, 24 Jul 2014 10:33:49 +0200
Hallo miteinander,

hier der aktuelle Stand meiner Bemühungen, einen Linuxclient mit Arktur
zu verbinden:

Für einen "normalen" Ubuntu-Desktop (Unity/GNOME3) funktioniert die
Anleitung im Handbuch. Man kann sich mit demselben Domänenbenutzer wie
unter Windows anmelden und hat Zugriff auf sein Heimatverzeichnis.
http://arktur.shuttle.de/doc/ods-v5.3/kap78.htm

Für den Kubuntu-Desktop gilt, dass man nach dem ersten vergeblichen
Anmeldeversuch chown <username:group> ~/.kde ausführen muss.
Seltsamerweise wird danach auf dem Ubuntu-Desktop das Passwort
abgewiesen. Kubuntu und Windows akzeptieren es weiterhin.
Ob dies auch mit OpenSuSE so wäre, müsste noch getestet werden.
Wegen der besseren Unterstützung für Blinde und Sehbehinderte mache ich
mit Unity/GNOME3 weiter.
http://vinuxproject.org/

Sieht jemand auf Arktur eine Alternative zu NIS, um Zugriff auf dessen
Benutzerdatenbank zu bekommen?
Einen Standardbenutzer auf dem Linuxclient und ein Anmeldeskript, das
shares mit cifs einhängt, so wie es teilweise auch mit Windows7/8 und
Notebooks gemacht wird, fände ich einen Rückschritt gegenüber der
dokumentierten Lösung.

Gruß Jürgen


Am 21.07.2014 um 16:09 schrieb Juergen Engeland:
> Hallo Helmut,
>
> das Anlegen von /etc/skel/.kde auf Arktur brachte schon einmal einen
> Teilerfolg.
> Es wurde bei der ersten Anmeldung mit dem richtigen Besitzer nach /home
> kopiert.
> Allerdings wurden weitere Unterverzeichnisse scheinbar wahllos teilweise
> wieder mit dem Eigentümer root:root angelegt.
>
> Jetzt könnte man natürlich rausflöhen, welche dies sind - oder man
> kopiert das gesamte .kde eines erstmals angemeldeten Benutzers,den man
> ausreichend getestet hat, von /home dorthin.
> Dann geht auch das erste Anmelden fix. Nur Akonadi verlangt noch nach
> dem Passwort von linuxadmin. Den schalte ich jedoch ab.
>
> Ein kleiner Haken unabhängig von KDE ist, dass man nach dem Anlegen
> eines neuen Benutzer auf Arktur die NIS-Datenbank neu generieren muss.
> Einfachste Methode:
>
>     /etc/init.d/ypserv stop
>     /etc/init.d/ypserv start
>
> ypserv wird übrigens nach NFS gestartet, so dass man Berechtigungen für
> Freigaben in /etc/exports nicht von Einträgen in der NIS-Datenbank
> abhängig machen kann (so wie es für /var/log im Handbuch für Arktur 5.3
> steht).
>
> "/usr/lib/ods-server/bin/updatehome" lief lange und gab mehrfach eine FM
> "ln: failed to creat symbolic link `Vista.V2/Vista':File exists" zurück.
> Für alte Benutzer, die sich noch nie mit KDE angemeldet haben, beschwert
> sich jetzt nur noch KMix bei der ersten Anmeldung, dass er gerne
> root-Rechte hätte. Beim zweiten Mal nicht mehr.
>
> Ist dies ein gangbarer (und im Wiki zu dokumentierender) Weg, wie man
> einen Linuxclient mit NIS und KDE an Arktur installiert?
>
> Ich sehe mir alternativ Unity an ...
>
> Gruß Jürgen
>
>
>
> Am 21.07.2014 11:36, schrieb Helmut Hullen:
>> Hallo, Juergen,
>>
>> Du meintest am 20.07.14:
>>
>>>>> meine Vermutung bezüglich der Benutzernamen konnte ich inzwischen
>>>>> bestätigen.
>>>>> Es wird in $HOME ein Verzeichnis .kde mit dem Eigentümer root:root
>>>>> angelegt.
>>>> Wann, von wem?
>>> Beim ersten Anmelden auf dem Client mit dem betreffenden NIS-Account
>>> auf Arktur, vom root des Client(?).
>> Ok - dann tippe ich erst mal (in Ermangelung besserer Ideen) auf NIS.  
>> Aber damit habe ich bisher nur seeehr wenig gearbeitet, und diese  
>> Vermutung löst das Problem nicht.
>>
>>> Hat der Parameter no_root_squash in /etc/exports damit etwas zu tun?
>> Überhaupt nicht.
>>
>>>>> An welcher Stelle sorge ich dafür, dass .kde auf Arktur gleich mit
>>>>> den richtigen Besitzverhältnissen angelegt wird?
>>>> Eine vermutlich einfache Lösung: pack ein Verzeichnis mit diesem
>>>> Namen nach "/etc/skel"; dann wird auch dieses Verzeichnis mit den
>>>> passenden Rechten bei neuen Benutzern angelegt.
>>> Auf dem Client oder auf Arktur?
>> Auf Arktur.
>>
>>> Reicht ein leeres Verzeichnis oder soll ich das unfertige .kde vom
>>> Client dorthin kopieren und die Rechte wie anpassen?
>> Könnte sein, dass das Muster-Verzeichnis unterhalb von "/etc/skel" auch  
>> irgendwelche Inhalte haben muss - das müsstest Du ausprobieren.
>>
>> Dieses Muster-Verzeichnis wird beim Anlegen eines neuen Users in dessen  
>> Home-Verzeichnis kopiert, und dann werden die Rechte (mitsamt Usernamen)  
>> drübergebügelt.
>>
>>>> Bei alten Benutzern: einmal mit einem Anpass-Skript drüber.
>>> Gibt es auf dem Client ja noch nicht.
>> Müsste ja auch "root auf Arktur" machen.
>>
>> -----------------
>>
>> Wenn Du den Ablauf nachvollziehen willst:
>> Datei "/usr/lib/ods-server/bin/makeh.sh", Suche nach "skel". Dort  
>> findest Du (nicht direkt verwertbar) den Ablauf, der bei neuen Usern  
>> vorgegeben ist.
>>
>> Mit aller Vorsicht: das Skript "/usr/lib/ods-server/bin/updatehome"  
>> müsste die aktuelle "/etc/skel" drüberbügeln (pingeliger: updaten, also  
>> nur dann ändern, wenn die Datei in "/etc/skel" neuer ist) und dann die  
>> Rechte passend setzen.
>>
>> Mit dem Skript habe ich vor etwa 6 Jahren mal gearbeitet ...
>>
>> Viele Gruesse!
>> Helmut
>>
>>
>> _______________________________________________
>> schan-user mailing list
>> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
>> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>>
>
> _______________________________________________
> schan-user mailing list
> schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
> http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user
>


_______________________________________________
schan-user mailing list
schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx
http://www.heise.de/bin/newsletter/listinfo/schan-user

 

seitenanfang


 

news about wissen files archive hilfe suchen  
kontakt letzte änderung: 24.07.2014