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Re: [Schan-user] kubuntu Client mit NIS

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] kubuntu Client mit NIS
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Mon, 28 Jul 2014 12:43:31 +0200
Hallo Heiner,

bei mir in der Schule hatte ich mich auch zunächst für LinuxMint 9 mit
XFCE als dualboot  mit XP und nach dem 8.4.14 für LinuxMint 13 mit einem
vom Netzwerk isolierten XP in VirtualBox entschieden.

Dann haben sich sich die interessierten Medienverantwortlichen in HH
getroffen und einen Standard ausgehandelt - auch um eine bessere
Berücksichtigung dieser Alternative gegenüber einer für viele nicht
finanzierbaren Aufrüstung auf Window7/8/? beim Landesinstitut und der
Schulbehörde zu erreichen. Dabei war die große Ähnlichkeit des
Kubuntu-Desktop und das Zusammenspiel mit dem Smartboard entscheidend.
Das Ergebnis ist hier dokumentiert.
http://www.linuxmuster.net/wiki/anwenderwiki:linuxclient:kubuntu

Dies bekommt man natürlich alles auch mit LinuxMint hin.
Wer es übertreiben möchte ...
http://lhb.baireuther.de/windows7-look-fuer-linuxmint-mate/
Mir wäre dieser Spaß in der Schule allerdings nicht eine mögliche
Urheberechtsverletzung wert.

Für diese Liste wichtig ist ja, wie man Arktur möglichst mit allem
Komfort für einen Linuxclient nutzbar macht. Der im Arktur-Handbuch
dokumentierte Weg mit NFS und NIS/YP funktioniert für Ubuntu, Kubuntu
und LinuxMint gleichermaßen.

Unsere Drucker und Scanner sind zum Glück alle so "alt", dass sie
anstandslos von cups uns sane unterstützt werden. Und dies ohne mein
Zutun! Die Funktionalität einer Hardware auch unter Linux sollte in
Ausschreibungen verbindlich werden ...

Ein Multifunktionsgerät würde ich weder zu Hause noch im Schulnetzwerk
einsetzen - oder meinst Du Business-Geräte z.B. von Konica-Minolta?
Letzteres befindet sich bei uns sowieso im Verwaltungsnetzwerk und die
KollegInnen können es per "Turnschuh-LAN" benutzen.
Wenn Du Glück hast, versteht ein solches Businessgerät entweder
Postscript oder PCL, so dass Du wenigstens von Linux aus über das
Netzwerk drucken könntest.
http://www.konicaminolta.de/de/business-solutions/kundensupport/bizhub/downloads.html
Scannen über das Netzwerk finde ich nicht so spannend, wenn man keine
Vorschau auf dem Bildschirm daneben hat. Für ein automatisiertes
scan2pdf reicht wiederum der USB-Stick.

Für Wine empfiehlt es sich, die Repositories für die jeweils aktuelle
Version einzubinden.
http://www.ubuntuupdates.org/ppa/wine
Dies hat bei uns z. B. Grafikprobleme mit Crocodile Physics gelöst.
Wenn etwas mit der neuesten Version nicht mehr laufen sollte, könnte man
mit PlayOnLinux auch mehrere Versionen parallel auf dem Client vorhalten.
Einige Anwendungen laufen jedoch in VirtualBox mit XP schneller!
Außerdem muss das Standardverzeichnis .wine unbedingt heraus aus dem Profil!
http://www.linuxmuster.net/wiki/anwenderwiki:linuxclient:wine

Viele Grüße
Jürgen

Am 26.07.2014 um 09:34 schrieb Heiner Köster:
> Am 26.07.2014 um 08:56 schrieb Juergen Engeland:
>> für welche Linux-Distribution man sich in der Schule entscheidet, ist
>> nicht nur eine Geschmacksfrage.
>>
>> Wegen der großen internationalen Verbreitung, der leichten
>> Installierbarkeit (optional auch mit einer Live-CD) und dem
>> Langzeitsupport (5 Jahre bei Kubuntu 14.04 LTS!) haben wir uns in
>> Hamburg schnell auf ein Ubuntu LTS geeinigt.
>> Als Alternativen haben wir Kubuntu 14.04, LinuxMint 17 und Xubuntu 14.04
>> diskutiert. Den Ausschlag für Kubuntu hat die größte Ähnlichkeit mit dem
>> Windows7-Desktop gegeben.
>
> Hallo Jürgen,
>
> Kubuntu habe ich mir auch angeschaut, allerdings fiel es mir deutlich
> schwerer, dort gewünschte Einstellungen vorzunehmen. Unter LinuxMint
> ging die Einarbeitung deutlich flotter von Hand.
>
> Nemo, das Pendant zum Windows-Explorer, bietet die Möglichkeit,
> Freigaben auf Arktur wie z.B. "tmp" als Favoriten links im Fenster
> anzuheften. Beim Klick darauf wird das Passwort eines Nutzers abgefragt.
> Das Alles fällt sicherlich noch unter "Geschmackssache". Schwierig unter
> Linux ist m.E. nach wie vor die Treiberausstattung für Drucker, vor
> allem wenn es Multifunktionsgeräte sind.
>
> Unabhängig davon lässt sich mit Wine recht viel Lernsoftware ans Laufen
> bringen.
>
> Viele Grüße
>
> Heiner
>
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kontakt letzte änderung: 28.07.2014