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Re: [Schan-user] Win7, Rembo, Linbo, FOG

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Win7, Rembo, Linbo, FOG
From: Juergen Engeland <juergen.engeland@xxxxxxxxxxx>
Date: Thu, 05 Mar 2015 12:43:34 +0100
Hallo Marianne, hallo Mirek,

an meiner eigenen Schule habe ich Windows XP mit FOG als
Clientmanagement durch Kubuntu 64-bit und linuxmuster ersetzt (Sorry,
Arktur passt nicht so gut in unsere Landschaft).
Windows XP wurde in VirtualBox verbannt ohne Kontakt zum Netzwerk und
mit Sicherungspunkt, auf den es bei jedem Neustart von Kubuntu
zurückgesetzt wird.

Bislang  null Ärger mit verschiedener Hardware - vom Netbook über AMD
64x2 bis zu Notebooks mit i3, ob nun Intel oder NVidia-Grafik :-)
Das Image belegt mit viel bunter Software einschließlich Smart Notebook
11 unkomprimiert ca. 15 GB, plus auf einer extra (zu synchronisierenden)
Partition 7 GB für .wine und VirtualBox. Es lässt sich in einer
Viertelstunde mit dem Server syncen, aus dem Cache geht es in wenigen
Minuten. Außerdem würde alles einschließlich Cache locker auf eine
128GB-SSD passen.

Gut, die Überzeugung der KollegInnen erfordert Geduld ...
KDE ist hierfür sicherlich ein Argument. Es kommt besser an, als
puristische Desktops wie MATE oder XFCE.
LibreOffice 4.4.1 mit den neuen Google-Schriftarten und das Einbinden
der Schriftarten aus dem PowerPoint Viewer 2010 hilft auch weiter,
insbesondere verbunden mit dem Hinweis, dass weniger das docx-Format als
proprietäre und somit zu ersetzende Schriftarten die geliebten
Microsoft-Dokumente "zerhacken".
OK, gegen die PowerPest ist kein Kraut gewachsen - damit drückt
Microsoft immer jeweils die neueste Version seines Office-Pakets in dem
Markt, obwohl eigentlich alle Kunden mit dem Vorgänger gut zurecht kamen :-(
Linderung in einem gewissen Umfang verspricht SoftMaker Office.
Was die Akzeptanz am meisten befördert hat, war ein
Fortbildungsnachmittag mit ganz vielen praktischen Übungen.

Für eine andere Schule versuche ich gerade Windows 7 mit FOG zu klonen.
Das macht keinen Spaß! Deren Image ist noch fast 80 GB groß.
Für die Tests verwende ich ein "blankes" Windows 7 x64 incl. SP1, das
sofort nach der Installation ohne weitere Updates bereit 10 GB belegt.
Wer braucht das?
Die Bootmimik ist auch dann noch empfindlich, wenn man auf die
versteckte Startpartition von Windows7 verzichtet.
Imagevereinheitlichung war mit XP eher möglich.
Mit dem Aktivierungsgedöns habe ich mich bislang nur theoretisch
beschäftigt.
Hier gibt es einige nützliche Informationen für die Ärmsten, die
unbedingt mit Windows 7/8/10 weitermachen müssen:
http://alp.dillingen.de/schulnetz/materialien.html

Es ist an der Zeit, dass mehr Medienverantwortliche denen, die uns so
etwas als notwendig, richtig, gut oder gar "alternativlos" verkaufen
wollen, die rote Karte zeigen.
Oder sich bezüglich Windows XP in der Schule nicht so schnell
verunsichern lassen.
Man kann sein altes XP ja mit obligatorischen Profilen, linbo, DKS ...
ganz gut (oder besser als seine Nachfolger?) härten.

Gruß Jürgen
 
Am 05.03.2015 um 10:27 schrieb Wilczak, Miroslaw:
> Hallo Marianne,
>
> ich kann Dir nur zustimmen.
> Mirek
> PS. Microsoft hatte unter Windows 7 kein FAT32 erlaubt, wie unter Windows XP. 
>  Man muss NTFS  benutzen. Die Spezifikation des NTFS Systems ist im Gegensatz 
> zu FAT32 von Microsoft nicht frei gegeben.
> Die Firma IBM, die das  System "Rembo / mySHN 5" entwickelt hatte, 
> konnte auf die genaue Spezifikation des NTFS auch nicht zugreifen.
> Man kann  kein stabiles System entwickeln, wenn wichtige Komponenten fehlen.
> Es wurde die IBM Entwickler Gruppe des Systems "Rembo / mySHN 5" aufgelöst.
> DIDACTA Besuch...
>
> Das System wird bestimmt  noch lange mit Linux Clients stabil arbeiten.
> Wie soll man aber  Sie als Lehrer dafür überzeugen?...
>
>
>
>
>
> Jetzt muss ich mal meinen Senf zu der Diskussion abgeben:
>
> Vor einem Jahr hatte ich einen Arktur mit Windows XP-Clients. Das lief trotz 
> meiner sehr rudimentären PC-Kenntnisse ziemlich solide (mit dem 
> hervorragenden Support hier, versteht sich). Alle halbe Jahre ein Update, und 
> das war's.
>
> Jetzt habe ich Logodidact mit Windows-7-Clients:
> Die gleiche Software, für die Benutzer kaum ein Unterschied.
>
> Inzwischen habe ich ziemlich solide PC-Kenntnisse, aber ich habe für teures 
> Geld ein ziemlich wackliges System, das kaum fehlertolerant ist. Ich schätze 
> es so ein, dass das mehr an Windows 7 liegt. Aber denen, die noch Windows XP 
> auf Arktur haben, kann ich nur raten: "Never touch a running system...;-)"
>
> Gruß, Marianne
>  
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kontakt letzte änderung: 05.03.2015