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Re: [Schan-user] Windows 7 inklusive Dr. Kaiser Schutzsoftware klonen

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Windows 7 inklusive Dr. Kaiser Schutzsoftware klonen
From: Michael Förch <michael.foerch@xxxxxxxxxx>
Date: Sun, 08 Mar 2015 21:29:48 +0100
Hallo Jürgen, hallo Liste,

ich bin letzes Jahr von Rembo/MySHN 5 auf FOG umgestiegen und mittlerweile relativ zufrieden. Anfangs hatte ich allerdings auch ein paar sehr unschöne Tage. Das schöne ist, dass das Tal der Tränen bei FOG nur einmal zu durchschreiten ist, während ich bei Rembo bei jeder neuen Rechnergeneration wieder am basteln war und am Schluß 3 Images zu betreuen hatte.

Zu deinem Problem:
Wenn du wie empfohlen bei der Einrichtung des Musterclients im Audit-Modus bleibst, musst du vor der Image-Erstellung den Musterclient versiegeln. Beim Versiegeln werden (u.a.) alle systemabhängigen Bestandteile wie Treiberinformationen, Windows-Keys, ... entfernt. Genau da wir DrK vermutlich zickig reagieren. Ich hatte z.B. das Problem, dass das Image nicht funktionierte, wenn der Virenscanner im Image enthalten war. (Netterweise bietet unser Virenscanner die Möglichkeit MSI-Pakete zu bauen, in denen die Konfiguration des Virenscanners, also Lizenz, lokaler Update-Server,... bereits hinterlegt ist)

Fog bietet die Möglichkeit Software über sog. Snapins hinterher zu installieren. Wenn du DrK wirklich brauchst, dann würde ich es so versuchen. Das hat den Nebeneffekt, dass das Image durch die 16 GB nicht unnötig aufgebläht werden.

Ich habe nur eine grobe Vorstellung, was DrK machen soll, aber vielleicht kann FOG das ja auch?
Der Fog-Client kann z.B. definierte Verzeichnisse aufräumen.

So ganz generell: Hast du dich schon mal im Fog-Forum umgesehen? Mir hat folgende Anleitung geholfen:
http://fogproject.org/forum/threads/windows-7-deployment-fog-sad2-driver-tool.380/

Definitiv hilfreich ist es, das Image auf einer virtuellen Maschine anzulegen (ich benutze Virtualbox), viele viele Snapshots zu erstellen und sauber mitzuprotokollieren, was man alles gemacht hat zwischen den Snapshots. Dann kann man schnell auf einen vorherigen Stand zurückwechseln, wenn etwas nicht klappt.
Nicht vergessen, vor dem Versiegeln einen Snapshot zu machen!

Klimmzüge mit der Partitionierung sind definitiv nicht nötig.
UEFI sollte jetzt mit der aktuellen Fog-Version 1.2.0 gehen, habe ich allerdings noch nicht getestet, weil beim letzten Rechnerkauf noch 0.32 aktuell war.

Viel Glück!
Michael


Am 08.03.2015 um 09:53 schrieb Juergen Engeland:
Liebe Listenmitglieder,

verzweifelt versuche ich seit einigen Tagen ein Windows 7 inklusive Dr.
Kaiser Schutzsoftware mit FOG zu klonen.

Inzwischen bin ich so weit, dass ich in der Schule ein "blankes" Windows
7 mit fester Partitionsgröße per multicast verteilen kann. Bei dieser
Installation habe ich durch vorheriges Partitionieren unterbunden, dass
die kleine Startpartition am Anfang angelegt wird, die ja nur benötigt
wird, wenn man die große Partition verschlüsseln möchte. Das Image
erstellt habe ich allerdings, als sich FOG-Server und Musterclient noch
im heimischen Netzwerk befanden.
Die Startpartition und auch eine "resizable Partition" können eigentlich
nicht das Problem gewesen sein, denn ein Notebook mit einer kleineren
Festplatte (40 GB) konnte ich so konfiguriert mit diesem FOG-Server im
heimischen Netzwerk klonen.

Meine Vermutung ist nun, dass der "vollständige" Musterclient mit einer
160GB-Festplatte in der Schule nach dem Verteilen nicht anläuft, weil
irgendwas im Zusammenhang mit der (beim Image Schreiben ausgeschalteten)
Dr. Kaiser Schutzsoftware schief geht. Diese war auf dem o. g. auf dem
Notebook als reine Softwarelösung installiert. Auf dem Desktop-Client
habe ich jedoch auch nichts gesehen, was auf eine eingebaute Dr. Kaiser
Karte deutete.

Bei Dr. Kaiser habe ich gelesen, dass man die Datei, in die im Betrieb
mit eingeschalteter Schutzsoftware die Änderungen geschrieben werden
(Linux kann dies mit aufs für lau und die Dateien dort werden bei jedem
runter und hoch Fahren gelöscht...), vor dem Klonen löschen darf.
http://www.dr-kaiser.de/273.0.html
Vielleicht macht diese Datei allein schon aufgrund ihrer Größe von 16
GB(?) Probleme!

Hat jemand einschlägige Erfahrungen mit Dr. Kaiser und Klonwerkzeugen,
die mir helfen könnten?

Viele Grüße
Jürgen


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Michael Förch
Systembetreuer Bertha-von-Suttner-Gymnasium
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kontakt letzte änderung: 08.03.2015