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Re: [Schan-user] Problem mit Gruppen

To: Schulen ans Netz - Anwender <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Problem mit Gruppen
From: Andreas Lesser <andreles21@xxxxxxxx>
Date: Tue, 24 Nov 2015 19:05:25 +0100
Danke für deine ausführliche Mail, Helmut. Ich werde, wenn ich Zeit habe, eine Umstellung auf Samba versuchen.

Viele Grüße,
Andreas

Am 21.11.2015 um 08:32 schrieb Helmut Hullen:
Hallo, Andreas,

Du meintest am 20.11.15:

..vielleicht habe ich mich nicht gut ausgedrückt. Ich meinte das
Anlegen einer Projektgruppe im sysadm Interface, z.B. p_xyz. Die dem
Projektordner p_xyz zugeordneten Schüler haben keinen Lesezugang,
obwohl sie im Projekt eingetragen und die Rechte richtig gesetzt
sind.

Die Heimatverzeichnisse werden ganz normal mit NFS eingebunden und
die Authentifizierung läuft problemlos mit NIS.

Ich nehme das jetzt eher mal als Anstoss für Überlegungen, wie irgendein
Client ("Kunde") auf irgendwelche Dienste (hier: Dateien, könnten auch
Webseiten, Mail o.ä.) eines Servers ("Ladens") sein) bekommen kann.
Bisher haben in Schulen die meisten Kunden einen Windows-Rechner, sie
machen "Domänenanmeldung".
Inzwischen kommen auch etliche Kunden mit Linux- oder Android- oder
Apple-Rechnern an - "im Prinzip" kann Arktur auch damit umgehen.

Wobei insbesondere in Schulen darauf geachtet werden sollte, dass kein
Fremder reinkommen darf und dass (wegen Jugendschutz, Internetrecht
etc.) der  Betreiber des Servers ("Ladens") etliche Aufsichtspflichten
hat.

Speziell "Projekte": eine spezielle Gruppe von dem Server "irgendwo"
bekannten Leuten hat Zugriff auf einige Dateien. Klassisch: Linux-
Gruppe. Neuere Varianten: Moodle, Wiki, Owncloud etc.  - die haben eine
eigene Nutzerverwaltung.

Sonder-Wege: VNC, Teamviewer o.ä.

Spezielle Linux-Möglichkeiten für den Zugriff auf Dateien:
Telnet/SSH, z.B. per Putty,
FTP (siehe Röhner, siehe Hessen),
NFS mit NIS/"Yellow page": scheint nicht mehr gepflegt zu werden, eher
eigene Nutzerverwaltun,
Samba/cifs: eigene Nutzerverwaltung, gibt es auch ausserhalb der Linux-
Welt.

Derzeit würde ich eher im Samba-Umfeld experimentieren - das können auch
die für Clients ("ONU") konzipierten Heft-CD-Linux-Distributionen und
die Smartphones/Tablets, die meistens unter Android laufen.
Und Arktur (genauer: seine smb.conf oder einzubindende weitere Dateien
unterhalb von "/etc/samba") zeigt die jeweiligen Freigaben - auch die
der Projekte - brav an.

Bei meinem Samsung-Tablet habe ich einen "Explorer" nachrüsten müsse,
und dann lande ich in einer Auswahl-Anzeige, die entfernt der
"Netzwerkumgebung" von Windows ähnelt. So ähnlich werkeln auch Linux-
Clients; auch dort wird eine Art Explorer, eine "xxx-
Commander"Oberfläche gestartet, über die ich mich zu meinem gewünschten
Verzeichnis, zu meiner gewünschten Datei durchhangeln kann.

Windows: Explorer
Linux: viele Start-Oberflächen, je nach Distribution und spezieller
Auswahl.

So rein theoretisch sollten sich NIS und Samba nicht beissen ...

---------------------------

Speziell in Deinem Fall: ein Windows-Client sollte in der
"Netzwerkumgebung" auch die Freigabe des Projektes oder der Projekte
anzeigen; sie werden automatisch per "/etc/samba/smb.conf.proj"
bereitgestellt.
Zugangsberechtigung haben (soweit ich diese spezielle Datei verstehe)
nur die (Linux-)Gruppenmitglieder des jeweiligen Projekts.


Viele Gruesse!
Helmut


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kontakt letzte änderung: 24.11.2015