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Re: [Schan-user] Chatten für Lehrer und Schüler.

To: "'Schulen ans Netz - Anwender'" <schan-user@xxxxxxxxxxxxxxxxx>
Subject: Re: [Schan-user] Chatten für Lehrer und Schüler.
From: "Miroslaw Wilczak" <wilczakm@xxxxxxxxxxxxxxxx>
Date: Mon, 12 Dec 2016 10:42:51 +0100
Hallo.

Meine Meinung darüber.

„Es ist sehr gut dass Sie, auf die Idee zu chatten, zuerst im Projekt 
verzichten könnten.

Einer hatte gesucht, was die anderen Server für Schulen eventuell nicht haben 
und so den „IServ“ Lösung zum Vorschein mit einer Funktion gebracht, 
was überhaupt nicht wichtig ist oder sogar schädlich sein könnte, wie ich unten 
erklärt hatte.


Ich hatte die beiden „IServ“ Server in Grundschule gesehen. 
Jetzt weiß ich das der zweite Server kein Backupserver ist… 
Das ganze System hatte uns viel Geld gekostet:
…
Man braucht zwei Server (Position mit 7.157,52), 
weil das Chatten für Lehrer und Schüler (in Grundschule…) 
auf getrennten Servern, der Sicherheit wegen, stattfinden muss 
und zwar nach den Vorgaben von kündigen IQSH EDV Leuten.

Ich muss mich ständig wiederholen, wenn es um Sicherheit im Internet geht.
Ich kann zwar das Chatten von Lehrern und Schülern getrennt halten 
und das „Übersprechen“ (im Sinne, dass die Schüler die Lehrer nicht abhören 
können, 
aber in die andere Richtung auch nicht) dadurch unmöglich machen, 
aber das ist nicht das Problem des Chattens.
Hier will eine Gruppe von Leuten Probleme von Lehrern und Schülern hören 
wollen, 
wie in Kirchen bei der Beichte… Ich würde mich nicht wundern, 
wenn das Chatten auf den beiden Servern in der Schule total ausfallen würde, 
weil in USA an der Ostküste einige Stunden Lang Strom ausgefallen wäre. 
Ein mit USV Gerät gesicherter Server kann bei den meisten Servern 
nur 30 Minuten sie am Leben halten, was hier auch kaum von Bedeutung ist, 
da die meisten Switches und Signal Verstärker ohne USV Geräte angeschlossen 
sind.
Ist Strom weg, kann keine Kommunikation stattfinden.

So ein Fall hatte sich doch vor einigen Jahren zugetragen.
Damals hatten die BlackBerry Geräte einen totalen Ausfall erlebt… 
Sehr viele  Webseiten waren nicht zu erreichen, auch die, die in Deutschland 
und EU eigentlich vor Ort sein sollten.
Das ist ein großer Trug, zu glauben, 
dass sich im Internet die Wege zum Ziel immer finden würden, 
da Internetverbindungen, wie ein Netz einer Spinne aufgebaut sind 
und wenn eine Verbindung ausgefallen ist, 
findet die Kommunikation durch eine andere Verbindung (Kabel oder Luft – WLAN) 
statt.
So habe ich in Schulen gelernt!
Leider, das Gelehrte kaum mit dem Wirklichen zu tun hat, 
wie uns die Weltereignisse, die uns im Erwachsenen Leben immer begleiten, 
beibringen versuchen, wenn man noch Nachdenken kann und will.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Gedanken bei der Entwicklung 
des Projektes etwas Neues beigetragen hätte.


Viele Grüße
Miroslaw Wilczak
P.S.
Bitte haben Sie im Auge auch die Kosten des Projektes, 
die die Stadt auslegen müsste.
Ich hatte seit Jahren daran gearbeitet, 
um sie zu reduzieren und ein Hardwarekonzept entwickelt, 
was uns große Ersparnisse bringen könnte.
Ich hatte so robuste Hardware für die größten Schulen gekauft, 
die man sehr viele Jahre äußerlich benutzen kann.
Man wird vielleicht 15 Jahre oder noch länger die gleichen Computergehäuse 
„LIAN“ sehen können, 
wenn Sie das Konzept der fest vernetzten Computer nicht total über den Haufen 
werfen würden.
Die Aufrüstung mit neuer Hardware würde mich nur ca. 300,00 € pro Computer in 
Ihrer Schule kosten 
(CPU 3,5 GHz, 16 GB RAM und entsprechend der CPU das Mainboard).
Ich habe nichts gegen andere zusätzliche Geräte in Schulen, egal, wie sie 
heißen werden.
Der WLAN in Schulen sollte nicht permanent laufen!
Nur dann wenn notwendig sollte WLAN aktiviert werden.
In vielen Jahren hatte ich Berichte von Untersuchungen 
von schädlichem Einfluss auf lebende Organismen 
des WLAN und UMTS elektromagnetischen Smogs gelesen. 
Ich hatte sie nur zufällig gefunden, da sie auf letzten Seiten der Zeitungen, 
wie z.B. Hamburger Abendblatt“ untergebracht waren 
und wie kleine Notizen ausgesehen hatten. 
Die letzte Information ist über Augenkrebs durch Handystrahlung 
von mir ausgeschnitten und liegt auf dem Tisch. 

Ich erinnere mich noch über den Fall der Krebskranken in Bundeswehr, 
die Radarstationen bedient hatten und mit 73% Krebsfällen zwischen den Leuten 
Herr Scharping nicht in der Lage war, diese Krankheit als Berufskrankheit zu 
anerkennen.“


> Hallo Daniela, hallo Jörg,
> 
> ich hatte mir darüber auch Gedanken gemacht, auch, 
> weil ich die koordinierende Beratung oder Kontrolle über eine 
> Grundschule verloren
> hatte 
> und die Lehrer (Rektorin) ein System auf  unsere Kosten 
> gekauft hatte, 
> was unbedingt mit zwei Servern getrennt für Lehrer Chat und 
> Schüler Chat 
> ausgestattet werden müsste.
> Es sind IServ“ Server, die uns viel Geld gekostet hatten 
> und einige Tabletts mit WLAN Vernetzung der ganzen Schule, 
> obwohl dort feste Netzwerkverbindungen in jedem Raum und 
> mehre in PC Raum waren. 
> WLAN lässt sich nicht ausschalten und strahlt 24 Stunden am Tag.
> 
> Meine Gedanken darüber habe ich an einige Lehrer gesendet, 
> die an dem Projekt „Multimediazukunft in meiner Schule“ (frei 
> übersetzt) 
> seit einigen Monaten arbeiten.
> Morgen füge ich den vollen Text hier ein.
> 
> Danke für Eure Mühe.
> Mirek
> > 
> > Hallo Juergen,
> > 
> > da Du mich ansprichst ... (ggf. OT)
> > 
> > > Hallo Jörg,
> > >
> > > ein pauschales " Handys sollten im Unterricht nicht 
> benutzt werden."
> > > erinnert mich daran, dass in der Vergangenheit sogar das Lesen von
> > > (bestimmten?) Büchern für schädlich gehalten wurde oder 
> > Taschenrechner ...
> > 
> > sollten ist nicht so pauschal wie dürfen
> > 
> > "sollten nicht benutzt werden" bezieht sich auf 
> > unterrichtsferne Nutzung
> > Bei mir dürfen sie auch die Tafelbilder in den Klassenchat 
> > stellen (für
> > fehlende Schüler)
> > 
> > 
> > > Es kommt darauf an, die SchülerInnen zu einer (informationell)
> > > selbstbestimmten, sozial verträglichen, die eigenen Kompetenzen
> > > erweiternden, ... Nutzung ihrer Smartphones zu nutzen.
> > 
> > und der sozialen Medien. Als ich letzte Woche soziale Medien
> > thematisierte und eine Schülerin fragte, warum sie Fotos 
> ihrer Kinder
> > ins Netz stellt - "Da mache ich mir keine Gedanken drüber"
> > 
> > > Dies kann m. E. in der Schule nicht mit einer 
> > prohibitionistischen Herangehensweise
> > > gelingen!
> > sonder nur mit sinnvollem Einsatz - ist der nicht gegeben, dann eben
> > ohne Smartphone, denn es gibt neben dem Internet noch viele andere
> > Informationsquellen
> > 
> > 
> > > Wir sollten ihnen im Unterricht zeigen, welche sinnvollen 
> > Möglichkeiten
> > > die Geräte bieten.
> > > Beispiele:
> > > - Experimente filmen
> > > - Videoanleitungen erstellen, wie die SchülerInnen sie 
> > selbst gegenüber
> > > text- und grafikorientierten Dokumenten gegenüber bevorzugen.
> > > - in Informatik eigene Apps programmieren
> > 
> > da hat doch keiner was dagegen
> > 
> > > Natürlich müssen wir auch über Suchtgefahren und 
> > Kriminalität in diesem
> > > Umfeld aufklären.
> > > Beispiele:
> > > - Urheberrecht
> > > - Recht am eigenen Bild
> > > - Cybermobbing
> > 
> > ja, genau
> > 
> > > Zum Thread selbst:
> > > Gerade WhatsApp & Co. bieten für den zweiten und dritten genannten
> > > Aspekt gute Anknüpfungspunkte. An deren zu hinterfragenden
> > > Geschäftsmodellen und -praktiken kann ich den SchülerInnen gute
> > > Argumente für eine sicherere Kommunikation auf anderen 
> > Kanälen wie z. B.
> > > SchulCommSy, Moodle, ... liefern, auch wenn diese auf den 
> > ersten Blick
> > > weniger cool erscheinen (weil eventuell etwas mehr Schmalz 
> > investiert
> > > werden muss?).
> > > Weshalb den Kids nicht zeigen, wie man "sicherere Kanäle" 
> > auch auf dem
> > > Smartphone nutzen kann?
> > > Mich werden sie nicht über WhatsApp erreichen ;-)
> > mich auch nicht - aber per Mail oder Facebook
> > 
> > Für junge Erwachsene (http://www.Erzgebirgskolleg.org), die 
> sich sonst
> > auch nur per WhatsApp/Facebook austauschen, sind weitere Plattformen
> > uninteressant. Es soll alles über eine App / ein Gerät 
> gehen, es soll
> > einfach sein, ....
> > Das Sicherheit ein Prozess ist, dass Sicherheit Arbeit macht,
> > kontrolliert und geprüft werden muss .... wunderbar, wie sie 
> > das in der
> > Unterrichtssequenz nach dem Lesen von "ich suche dich ... " 
> > wiedergeben
> > - und auf Nachfragen dann sagen, dass sie es selber nicht so 
> > halten ...
> > 
> > http://jugendnetz-berlin.de/de-wAssets/docs/03medienbildung/ic
> > h_suche_dich.pdf
> > 
> > 
> > etwas zum Thema:
> > 
> > meine Nachfrage war, was der ursprüngliche Ersteller 
> eigentlich meint
> > 
> > bei mir an der Schule gibt es kein "freies WLAN" für die 
> > Schüler, da wir
> > nur 2000er DSL haben und dieses für die schulische Nutzung 
> > bereit stehen
> > soll (Laptops/Lehrerrechner an den interaktiven Tafeln/PC-Kabinett)
> > 
> > Ich warte auf die Initiative unserer Bildungsministerin und das
> > Glasfaserkabel zu meiner Schule. Konfigurierbare Unifi ac
> > 1300Mbit-AccessPoints hängen schon in jedem Raum.
> > 
> > Ach so - Handyempfang ist meist nur mit EDGE möglich - in 
> > einigen Netzen
> > auch gar nicht ....
> > 
> > Jörg
> > 
> > 
> > ---
> > Diese E-Mail wurde von Avast Antivirus-Software auf Viren geprüft.
> > https://www.avast.com/antivirus
> > 
> > 
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kontakt letzte änderung: 12.12.2016